FSME in Deutschland

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist ein vorwiegend süddeutsches Phänomen. Bedingt durch Klimaveränderungen und zunehmend milde Wintern breitet sich das FSME-Risiko allerdings auch Richtung Norddeutschland und in die Höhenlagen aus.

Mithilfe der zecken.de „FSME-Google-Maps-Karte“ können Sie einfach und schnell überprüfen, ob Sie sich in einem FSME-Risikogebiet befinden. Die Deklarierung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert-Koch-Institut, die zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung bei Infektionskrankheiten der Bundesrepublik Deutschland.

Verbreitung der FSME - Google-Maps-Karte

Aktuelle FSME-Verbreitung im Google-Maps-Design mit Suchfunktion und Zoom: Überprüfen Sie hier, ob Sie in einem FSME-Risikogebiet leben, arbeiten oder Urlaub machen.

Karte

 

 

Schützen Sie sich mit der FSME Impfung

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) lässt sich nicht ursächlich behandeln. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen. Die Therapie einer FSME beschränkt sich auf die Linderung der Symptome, wie z.B. Schmerzen und Fieber. Auch das frühe Entfernen von Zecken bietet keinen Schutz: da FSME-Viren in den Speicheldrüsen der Zecke sitzen werden sie sofort übertragen, wenn die Zecke zusticht. Den einzig zuverlässigen  Schutz bietet eine FSME-Impfung.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Bewohnern von Risikogebieten und Personen, die in ein solches reisen, eine FSME-Impfung. Für die Bewohner von Risikogebieten werden die Kosten für die FSME-Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die meisten deutschen Krankenkassen bezahlen die FSME-Impfung auch als Reiseimpfung.