Zeckenarten

Larve, Nymphe, erwachsene Zecke im Größenvergleich

Bis heute sind weltweit über 800 Zeckenarten bekannt. Sie verteilen sich hauptsächlich auf die beiden Familien der Schild- und der Lederzecken.

Schildzecken leben in allen Regionen der Erde, Ausnahmen bilden Arktis und Antarktis. Lederzecken kommen meistens in den Tropen und Subtropen vor.

 

Schildzecke

Schildzecken haben ihren Namen von dem harten Schild, den sie auf dem Rücken tragen. Bei den Männchen bedeckt er den gesamten Rücken, bei den Weibchen, den Nymphen und Larven nur einen Teil davon.

 

 

Lederzecke

Lederzecken fehlt der Rückenschild, ihre Haut ist relativ weich und lederartig. Im Gegensatz zu den Schildzecken leben sie in den Nestern, Bauten oder Ställen ihrer Wirtstiere. Auch Menschen können in seltenen Fällen von Lederzecken befallen werden.

 

 

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist die häufigste Zecke in Deutschland.

Zeckenarten in Deutschland

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist die Schildzecke, die in Deutschland am häufigsten vorkommt. Diese Art sticht auch am häufigsten die Menschen in Deutschland. Ihren lateinischen Namen hat die Ixodes ricinus von der Ähnlichkeit mit Rizinussamen.

Zu der Familie der Schildzecken gehören auch die Schafzecke, die Igelzecke und die braune Hundezecke. Diese sind auch in Deutschland anzutreffen. Die einzige Lederzecke in Deutschland ist die Taubenzecke.

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