FSME-Risikogebiete in Deutschland

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist ein vorwiegend süddeutsches Phänomen. Bedingt durch Klimaveränderungen und zunehmend milde Winter breitet sich das FSME-Risiko allerdings auch Richtung Norddeutschland und in die Höhenlagen aus. So entstehen zunehmend weitere FSME-Risikogebiete, umgangssprachlich einfach FSME-Gebiete.

Mit Hilfe der zecken.de-„FSME-Google-Maps-Karte“ können Sie einfach und schnell überprüfen, ob Sie sich in einem FSME-Gebiet befinden. Die Deklarierung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut, die zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung bei Infektionskrankheiten der Bundesrepublik Deutschland.

Verbreitung der FSME - Google-Maps-Karte

Aktuelle FSME-Verbreitung im Google-Maps-Design mit Suchfunktion und Zoom: Überprüfen Sie hier, ob Sie in einem FSME-Risikogebiet leben, arbeiten oder Urlaub machen.

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Legende

kartenlegende rot Definierte FSME-Risikogebiete nach Robert Koch-Institut

Kartenlegende gelb Landkreise mit vereinzelt auftretenden FSME-Erkrankungen, die jedoch nicht der Definition für ein FSME-Risikogebiet nach Robert Koch-Institut entsprechen.

Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Epi. Bull. 18/2016
Stand: Mai 2016

Schützen Sie sich mit der FSME Impfung

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) lässt sich nicht ursächlich behandeln. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen. Die Therapie einer FSME beschränkt sich auf die Linderung der Symptome, wie z. B. Schmerzen und Fieber. Auch das frühe Entfernen von Zecken bietet keinen Schutz: Da FSME-Viren in den Speicheldrüsen der Zecke sitzen, werden sie sofort übertragen, wenn die Zecke zusticht. Den einzig zuverlässigen Schutz kann neben der richtigen Kleidung, dem Einsprühen mit Repellents und dem gründlichen Absuchen der Haut nach Zecken eine FSME-Impfung bieten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Bewohnern von FSME-Risikogebieten und Personen, die in ein solches reisen, und dort zeckenexponiert sind, eine FSME-Impfung. Für die Bewohner von Risikogebieten werden die Kosten für die FSME-Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die meisten deutschen Krankenkassen bezahlen die FSME-Impfung auch als Reiseimpfung.