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Weitere Krankheiten

Zecken können zahlreiche Krankheitserreger übertragen. Hier finden Sie sie in alphabetischer Reihenfolge:

Klein, aber gefährlich: Neben den Erregern der FSME und Borreliose übertragen Zecken auch weitere Krankheitserreger.

Babesiose

Babesien innerhalb von Erythrozyten in einem Blutausstrich. Quelle: CDC/Steven Glenn; Laboratory & Consultation Division

Die Krankheit tritt überwiegend in den Regionen am Mittelmeer auf. Fieber, Müdigkeit und Muskelschmerzen sind Kennzeichen der Babesiose. Sie kommt beim Menschen allerdings selten vor.
Bei Rindern und Hunden tritt sie häufiger auf, deshalb spricht man in Deutschland manchmal auch von „Hundemalaria“. In Deutschland überträgt hauptsächlich die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) die Babesien.

Ehrlichiose

Sie wird von Bakterien („Ehrlichien“) verursacht, die von verschiedenen Zeckenarten übertragen werden. Meist verläuft eine Ehrlichiose symptomlos. Es kann jedoch auch zu Fieber, Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen, zu Übelkeit oder zu Komplikationen durch Zusatzinfektionen mit anderen Bakterien kommen.

Welche Krankheitserreger Zecken übertragen
Ist die Zecke mit Krankheitserregern infiziert, kann ein an und für sich harmloser Zeckenstich zur Gefahr für den Menschen werden.
> Krankheit FSME
> Krankheit Borreliose

Rickettsiose (Fleckfieber)

Zecken können verschiedene Arten von Erregern übertragen, die Fleckfieber auslösen. In Europa ist das Mittelmeer-Fleckfieber bekannt, das hauptsächlich in den Regionen um das Mittelmeer vorkommt.
Die Krankheit wird durch Rickettsien, eine Bakterienart, ausgelöst.

Krim-Kongo-Fieber

Die Krankheit wird durch das CCHF-Virus (Crimean-Congo Haemorrhagic Fever Virus) ausgelöst. Die Zecke nistet sich im Fell von Schafen, Ziegen, Kühen, Hasen oder Kamelen ein und nimmt das Virus mit dem Blut der infizierten Tiere auf. Sticht die Zecke einen Menschen, bringt sie damit die Erreger in dessen Blutbahn. Nicht nur durch einen Zeckenstich, auch im direkten Kontakt mit erkrankten Tieren kann der Mensch sich infizieren. Das Virus kann die Blutgerinnung des Menschen verhindern. Es kommt zu Darmblutungen, Bluterbrechen und inneren Blutungen. Bei jedem Zweiten verläuft die Krankheit tödlich, einen Impfschutz gibt es derzeit noch nicht. Das Krim-Kongo-Fieber ist bisher in Südosteuropa (z. B. im Sommer 2006 an der Schwarzmeerküste mit zwei Todesfällen), Asien oder Afrika aufgetreten.