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FSME-Risikogebiete in Europa

Die von Zecken übertragbaren Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, gibt es nicht nur in Deutschland. Auch in anderen Teilen Europas ist sie weit verbreitet. Das Europäische Zentrum für Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) weist für das Jahr 2016 insgesamt 2.674 bestätigte FSME-Fälle in 25 europäischen Ländern aus.1 Je nach Land und Region kommt das Virus dabei unterschiedlich häufig vor, was unterschiedlich viele FSME-Fälle pro Land zur Folge hat. Zudem ist die Datenlage nicht in jedem Land eindeutig.

Die Auflistung unten zeigt die FSME-Situation in den europäischen Ländern. Da es bisher keine einheitliche und länderübergreifende Definition für „FSME-Risikogebiete“ gibt, beziehen sich die nachfolgenden Angaben zu den Ländern und Regionen auf FSME-Vorkommen, gemeldete FSME-Fälle und bestehende FSME-Impfempfehlungen von offiziellen Organisationen wie dem Auswärtigen Amt oder von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin (CRM). Diese Empfehlungen betreffen Reisezeiten, in denen es temperaturbedingt zu einem Kontakt mit Zecken kommen kann. Um gegen eine FSME-Erkrankung vorzusorgen, sollten Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche, wie die Wahl geeigneter Kleidung, die Verwendung von Repellents und das Absuchen des Körpers nach jedem Aufenthalt in der Natur, getroffen werden. Eine Impfung kann helfen, das Risiko einer FSME-Erkrankung in der Folge eines Zeckenstichs zu minimieren. Reiseinteressierte sollten bedenken, dass der aus mehreren Impfungen bestehende Impfschutz rechtzeitig vor Reisebeginn durchgeführt werden muss. Wer bereits gegen FSME geimpft ist, sollte überprüfen, ob der Impfstatus noch aktuell ist. Bei Fragen hilft der Hausarzt oder die Hausärztin.

Quelle:
1 European Centre for Disease Prevention and Control. Tick-borne encephalitis. In: ECDC. Annual epidemiological report for 2016. Stockholm: ECDC; 2018 (letzter Zugriff: 08.11.2018)

Verbreitung der FSME in Europa

Verbreitung der FSME in Europa - Karte 2019

Legende

rotFSME-Risikogebiete in Europa (entsprechend den Angaben der nationalen Gesundheitsbehörden und wissenschaftlicher Publikationen).

gelbFSME-Einzelfälle (Daten lokaler Behörden).

Die Risikogebiete in Deutschland und dem Rest Europas beruhen nicht auf einer einheitlichen Falldefinition. Die Daten entsprechen den unterschiedlichen Risikodefinitionen der jeweiligen nationalen Behörden.

1) Für Deutschland: Robert Koch-Institut (RKI), Epi. Bull. 7/2019.
2) Für Regionen außerhalb Deutschlands: Dobler G, Erber W, Schmitt HJ : TBE Book, Global Health Press, Singapore 2017. (ISBN: 978-981-1903-3) http://www.id-ea.org/tbe letzter Zugriff 18.Februar 2019. Für die Schweiz: Bundesamt für Gesundheit (BAG). Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): Ausweitung der Risikogebiete. Bull BAG 2019; Nr. 6: 12-14.
3) Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010
4) Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017
5) Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018
6) Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts (letzter Zugriff am 30.11.2018)

Hier finden Sie die aktuelle FSME-Verbreitung für Europa mit Beschreibungen der FSME-Situation in den einzelnen Ländern.

 

Fahne AlbanienAlbanien

In Albanien ist die Datenlage unklar.1 Das Vorkommen des FSME-Virus lässt sich nur schwer einschätzen.1 Verschiedene Studien gehen davon aus, dass es über das ganze Land verteilt FSME-Gebiete gibt.1 Zudem wird angenommen, dass es in Albanien auch zu FSME-Fällen durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie z. B. Milch und Milchprodukten von infizierten Tieren, kommen kann.1 Vor allem südliche Regionen des Landes gelten als stark betroffen, aber auch aus Städten und Regionen im restlichen Albanien wurden FSME-Fälle gemeldet.3 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ verweist daher auf ein landesweites FSME-Risiko.2 In den Jahren 1983 bis 2001 wurden insgesamt 98 FSME-Fälle in Albanien gemeldet, wobei die höchste Fallzahl pro Jahr bei 25 lag.3 Die Dunkelziffer wird wesentlich höher eingeschätzt.2
Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden bei einem Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt, sich mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.4 Die Experten des Centrums für Reisemedizin rechnen mit einem landesweiten FSME-Risiko und empfehlen die FSME-Impfung sowohl bei Reisen allgemein als auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 103
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 14
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 12
4 Auswärtiges Amt: Albanien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

AndorraAndorra

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Andorra nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 324 (entspricht der Empfehlung für Spanien)
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 12
3 Auswärtiges Amt: Andorra: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

ArmenienArmenien

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Armenien nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 26
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 13
3 Auswärtiges Amt: Armenien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

AserbaidschanAserbaidschan

In Aserbaidschan ist die Datenlage unklar.1 Die Literatur geht von gar keinen gemeldeten FSME-Fällen aus, auf eine mögliche Dunkelziffer wird nicht eingegangen.2 Daher ist das FSME-Risiko als eher gering einzuschätzen.1
Das Auswärtige Amt empfiehlt dennoch eine FSME-Impfung für Reisende bei einem Langzeitaufenthalt und bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3 Gleiche Empfehlungen gibt es auch von den Experten des Centrums für Reisemedizin.1

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 27 f.
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 16
3 Auswärtiges Amt: Aserbaidschan: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

BelgienBelgien

In Belgien ist die Datenlage eindeutig.1 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf.1 Die bisherigen an FSME Erkrankten haben sich alle im Ausland angesteckt.1 Dennoch wurden in Belgien bei Blutuntersuchungen von Tieren, darunter Hunde, Rinder und Wild, FSME-Erreger nachgewiesen. Obwohl es bisher keine FSME-Fälle aus Belgien selbst gibt, besteht der Nachweis, dass das FSME-Virus im Land vorkommt.1
In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen null und sechs Erkrankungsfällen.1, 3 Die Quellen geben hier unterschiedliche Zahlen an, jedoch bewegen sie sich stets unter sieben FSME-Fällen pro Jahr.
Weder das Auswärtige Amt noch die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen für Belgien eine FSME-Impfung. 2, 4

Quellen:
1 Suin V et al.: TBE in Belgium. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 133 f.
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 39
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 18
4 Auswärtiges Amt: Belgien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

Bosnien-HerzegowinaBosnien-Herzegowina

In Bosnien-Herzegowina ist die Datenlage unklar.1 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf.1 Experten gehen davon aus, dass es auch zu FSME-Fällen durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie z. B. Milch und Milchprodukten von infizierten Tieren, kommen kann.1
Bei Berger und im „CRM Handbuch Reisemedizin“ wird ein FSME-Risiko im Norden des Landes2 rund um den Fluss Save1 beschrieben. In den Jahren 1999 bis 2010 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen null und zwei Erkrankungsfällen.2
Vom Auswärtigen Amt gibt es keine Impfempfehlung.3 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin hingegen empfehlen eine FSME-Impfung sowohl bei Reisen allgemein als auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.1

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 48
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 18 f.
3 Auswärtiges Amt: Bosnien und Herzegowina: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

BulgarienBulgarien

In Bulgarien ist die Datenlage nicht eindeutig.1, 3 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf.1 FSME-Fälle durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie z. B. Milch und Milchprodukten von infizierten Tieren, konnten nachgewiesen werden.1 Laut Berger wurden zudem bei Blutuntersuchungen von Schafen im Rhodopen-Gebirge im südlichen Bulgarien FSME-Erreger gefunden.2
Bestätigte Einzelfälle wurden seit 2009 aus den Oblasten (bulgarische Verwaltungsbezirke) Pernik und Blagoewgrad im Südwesten des Landes sowie aus dem zentralbulgarischen Oblast Plowdiw und dem östlichen Oblast Burgas gemeldet.1 Ein FSME-Risiko besteht aber in allen Teilen Bulgariens.1 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen null und zwei Erkrankungsfällen.1 Andere Autoren gehen von jährlichen FSME-Fällen von unter fünf aus.3
Das Auswärtige Amt empfiehlt die FSME-Impfung Reisenden bei einem Langzeitaufenthalt und bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.4 Gleiche Empfehlungen gibt es auch von den Experten des Centrums für Reisemedizin.2

Quellen:
1 Christova I: TBE in Bulgaria. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 136 ff.
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 67
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 19 f.
4 Auswärtiges Amt: Bulgarien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

DänemarkDänemark

In Dänemark ist die Datenlage eindeutig.1 Das FSME-Virus tritt nur sehr vereinzelt auf. Wissenschaftler konnten das Virus zudem bei Blutuntersuchungen von Rehen nachweisen.1
Insgesamt gab und gibt es in Dänemark bisher nur auf der Insel Bornholm2 sowie in einem Waldgebiet im Norden der Insel Seeland FSME-Vorkommen.1, 2 Das Waldgebiet in Seeland gilt seit 2009 wieder als FSME-frei.1 In Bornholm gelten die Erreger als endemisch, also dauerhaft heimisch.1 In den Jahren 2010 bis 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen einem und vier Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren weichen die Zahlen leicht ab: Sie gehen von jährlich ein bis zwölf FSME-Fällen im selben Zeitraum aus.3
Das Auswärtige Amt empfiehlt die FSME-Impfung für Reisen nach Bornholm.5 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen sie auch für Seeland.3

Quellen:
1 Fomsgaard A: TBE in Denmark. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 151-155
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 103
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 94
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 25 ff.
5 Auswärtiges Amt: Dänemark: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

DeutschlandDeutschland

Die FSME-Situation in Deutschland wird auf der folgenden Seite behandelt: FSME-Risikogebiete in Deutschland.

 

 

 

EstlandEstland

In Estland ist die Datenlage eindeutig.1 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet2 und gilt als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1
Obwohl die Landkreise Saare, Hiiu und Pärnu besonders betroffen sind, besteht das Risiko einer FSME-Erkrankung in allen Landesteilen.1 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 81 und 250 Erkrankungsfällen.1 Auch andere Autoren gehen von jährlich maximal 250 Erkrankungen während dieses Zeitraums aus.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für das gesamte Land.5 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen sie Reisenden, die in den betroffenen Gebieten mit Zecken in Kontakt kommen könnten.3

Quellen:
1 Kutsar K: TBE in Estonia. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 156-159
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 103 f.
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 105
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 27 f.
5 Auswärtiges Amt: Estland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

FinnlandFinnland

In Finnland ist die Datenlage eindeutig.1 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf.1 Finnland weist die nördlichste Ausbreitung des FSME-Aufkommens in Europa auf.1, 2 In einigen Regionen des Landes gilt das Virus als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1
Das FSME-Virus wurde vor allem in den Küstengebieten nachgewiesen. Dazu gehören die Provinzen Nordkarelien und Südkarelien im Osten des Landes, aber auch Uusimaa, Varsinais-Suomi und Åland in Südfinnland. An der Westküste zieht sich das FSME-Vorkommen von der Provinz Satakunta über Österbotten, Mittelösterbotten und Nordösterbotten bis ins südliche Lappland hin. Teilweise konnten auch in Provinzen im Landesinneren – Pirkanmaa und Nordsavo – mit FSME infizierte Zecken gefunden werden.1 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 38 und 68 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt vor Reisen in bestimmte Regionen, wie den Åland-Inseln sowie rund um die Städte Turku, Kokkola und Lappeenranta, sich bezüglich der FSME-Impfung mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.5 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen für Reisende insbesondere im Süden des Landes, auf verschiedenen Inseln sowie im Saimaa-Seengebiet die Impfung, wenn sie mit Zecken in Kontakt kommen könnten.3

Quellen:
1 Jääskeläinen A; Åhman H: TBE in Finland. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 160-164
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 107
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 28 ff.
5 Auswärtiges Amt: Finnland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

FrankreichFrankreich

In Frankreich ist die Datenlage eindeutig.1 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf.1, 2 Einige der an FSME Erkrankten haben sich im Ausland angesteckt.3 Die FSME-Fälle, die auf eine Infizierung in Frankreich selbst zurückgehen, wurden in den ehemaligen Regionen Elsass und Lothringen, die heute zur Region Grand Est gehören, sowie in der ehemaligen Region Rhône-Alpes im heutigen Auvergne-Rhône-Alpes gemeldet.2 Mit FSME infizierte Zecken wurden bisher ausschließlich im Elsass gefunden.1 In den Jahren 2010 und 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen zwei und acht Erkrankungsfällen.1 2016 zeigte mit 18 gemeldeten Fällen einen Ausschlag nach oben.1 Berger geht für 2016 sogar von über 25 gemeldeten Fällen aus.4 Laut den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amtes ist eine FSME-Impfung für Reisen in die Rheinebene und das Elsass sinnvoll.5 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin empfehlen sie sowohl bei Reisen allgemein, als auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Hansmann Y, Velay A: TBE in France. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 165-169
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 108 f.
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 30 f.
5 Auswärtiges Amt: Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

GeorgienGeorgien

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Georgien nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 115
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 31
3 Auswärtiges Amt: Georgien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

GriechenlandGriechenland

In Griechenland ist die Datenlage eher unklar. Laut Krappitz und den Experten vom Centrum für Reisemedizin (CRM) konnte bei Untersuchungen in Nordgriechenland das FSME-Virus nachgewiesen werden.1, 2 Berger berichtet von vereinzelten FSME-Fällen im nordgriechischen Bezirk Thessaloniki.3 Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.4 Die Reiseexperten vom CRM empfehlen sie für Reisende, die in Nordgriechenland mit Zecken in Kontakt kommen könnten.2

Quellen:
1 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 119 f.
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 34
4 Auswärtiges Amt: Griechenland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

Großbritannien

Großbritannien

In Großbritannien ist die Datenlage klar. Laut aktuellem Stand konnte das FSME-Virus in Großbritannien nicht nachgewiesen werden.1 Es sind jedoch Fälle bekannt, bei denen sich die Erkrankten im Ausland angesteckt haben.3 Da es bisher keine heimischen FSME-Fälle gibt, empfehlen weder das Auswärtige Amt noch reisemedizinische Beratungsstellen wie das Centrum für Reisemedizin die FSME-Impfung.2, 4

Quellen:
1 Deutsches Grünes Kreuz: FSME, Risikogebiete und die FSME-Impfung (letzter Zugriff: 30.10.2018)
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 121
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 74
4 Auswärtiges Amt: Großbritannien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

IrlandIrland

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Irland nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 170 f.
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 37
3 Auswärtiges Amt: Irland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

IslandIsland

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Island nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 171 f.
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 36
3 Auswärtiges Amt: Island: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

ItalienItalien

In Italien ist die Datenlage klar, allerdings sind die betroffenen Gebiete noch nicht eindeutig definiert.1 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf.1, 2
Die FSME-Fälle wurden vor allem aus den nordöstlichen Regionen der Republik gemeldet.1 Laut Literatur lassen sich drei Hauptherde für FSME erkennen. Diese liegen in der Region Trentino-Südtirol, in den Belluneser Alpen in Venetien sowie in der nordöstlichen Region Friaul-Julisch Venetien.1 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin gehen von mehr FSME-Gebieten aus. Sie zählen auch die Stadt Florenz sowie die Regionen Latium und das Piemont dazu.2 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 14 und 53 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.4
Das Auswärtige Amt gibt keine FSME-Impfempfehlung.5 Im „CRM Handbuch Reisemedizin“ wird sie nur bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt für Reisende in den oben genannten Regionen empfohlen.3

Quellen:
1 Rezza G: TBE in Northeast Italy. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 181-186
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 173 f.
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 37 ff.
5 Auswärtiges Amt: Italien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

KasachstanKasachstan

In Kasachstan ist die Datenlage unklar.3 Das FSME-Virus scheint eher vereinzelt aufzutreten. Generell gibt es im Osten des Landes ein Vorkommen von FSME.1 Das Virus gilt in diesem Gebiet als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1 Besonders betroffen ist das Oblast (kasachischer Verwaltungsbezirk) Almaty ganz im Osten von Kasachstan.1 Aber auch im Oblast Ostkasachstan gab es eine höhere Anzahl von FSME-Fällen, alle anderen Regionen waren weniger betroffen.1 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 27 und 48 Erkrankungsfällen.1 Die Dunkelziffer wird allerdings als sehr hoch eingeschätzt.2, 3 Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt die FSME-Impfung.4 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin empfehlen sie bei Reisen in die betroffenen Gebiete und bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Dmitrovskiy A: TBE in Kazakhstan. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 189-194
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 189 f.
4 Auswärtiges Amt: Kasachstan: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

KosovoKosovo

Für den Kosovo liegen nicht genügend Daten vor.1 Das Auswärtige Amt geht von einem FSME-Vorkommen aus und empfiehlt, sich bezüglich der FSME-Impfungen mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.2 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin gehen ebenso davon aus, dass FSME in dem Land vorkommt, und empfehlen eine FSME-Impfung bei Reisen und bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.1

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 207
2 Auswärtiges Amt: Kosovo: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

KroatienKroatien

In Kroatien ist die Datenlage unklar. Es gibt nicht genügend Studien und auch FSME-Erkrankungen werden nur selten gemeldet.1
Bisher wurden in einigen Gebieten Zecken gefunden, die die FSME-Erreger in sich trugen.1 Als FSME-Herde gelten die nördlichen Regionen: hier vor allem die Landesteile zwischen den Flüssen Save und Drau ganz im Nordosten.2 Dazu gehören auch die Gegenden rund um die Hauptstadt Zagreb sowie um die Städte Varadžin, Bjelovar, Koprivnica, Križevci, Vinkovci, Slavonski Brod und Osijek.1 Einzelfälle wurden zudem aus den Regionen an der Adriaküste gemeldet.1 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ berichtet von unbestätigten FSME-Vorkommen auf der Insel Brac.3 In den Jahren 2010 und 2014 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 22 und 45 Erkrankungsfällen.1 Bei Berger gibt es vergleichbare Zahlen.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich wegen der FSME-Impfungen mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.5 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin empfehlen sie bei Reisen und bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Erber W, Vuković Janković T: TBE in Croatia. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 144 ff.
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 208
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 21 f.
5 Auswärtiges Amt: Kroatien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

LettlandLettland

In Lettland ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet.1 In den betroffenen Regionen gilt der FSME-Erreger als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1 Zudem wird angenommen, dass es in Albanien zu FSME-Infektionen durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie Milch oder Milchprodukten von infizierten Tieren, kommen kann.1 Berger berichtet, dass rund fünf Prozent der Infektionen darauf zurückzuführen sind.4 Als Hochrisikogebiete gelten die Region rund um die Hauptstadt Riga sowie die westlichen Landkreise auf dem Gebiet der ehemaligen Region Kurland.1 In den 1990er-Jahren gab es in Lettland jährlich über 1.300 FSME-Fälle.1 Seit 1999 sank die Zahl jedoch wieder. In den Jahren 2010 und 2013 schwankten die Zahlen jährlich zwischen 353 und 612 Erkrankungsfällen.1 Andere Autoren gehen von leicht geringeren Erkrankungszahlen von unter 500 Fällen aus.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.5 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen sie Reisenden allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Zavadska D: TBE in Lativa. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 196-201
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 215
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 41 ff.
5 Auswärtiges Amt: Lettland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

LiechtensteinLiechtenstein

In Liechtenstein ist die Datenlage klar. Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet. Krappitz geht von einem FSME-Vorkommen in ganz Liechtenstein aus.1 Die Experten des Centrums für Reisemedizin gehen von Vorkommen nur in Regionen aus, die unterhalb von 1.000 Meter liegen.2 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen einem und drei Erkrankungsfällen.3 Das Auswärtige Amt empfiehlt die FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.4 Im „CRM Handbuch Reisemedizin“ wird sie Reisenden allgemein empfohlen, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 106
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 308 (entspricht der Empfehlung für die Schweiz)
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 43 f.
4 Auswärtiges Amt: Liechtenstein: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

LitauenLitauen

In Litauen ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet.2 Laut Berger gibt es auch FSME-Fälle durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie Milch oder Milchprodukten von infizierten Tieren.4 Im ganzen Land konnten mit FSME infizierte Zecken gefunden werden.1 Die höchsten Zahlen von FSME-Fällen wurden im nördlichen und im zentralen Teil des baltischen Staates gemeldet – vor allem die Bezirke Kaunas, Panevėžys und Šiauliai sind betroffen.1 In den Jahren 2010 bis 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 336 und 612 Erkrankungsfällen.1 Bei Berger gibt es vergleichbare Zahlen.4 Das Auswärtige Amt gibt eine FSME-Impfempfehlung für das gesamte Land.4 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen sie Reisenden allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Mickienė A: TBE in Lithuania. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 203-207
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 104 f.
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 220 f.
4 Auswärtiges Amt: Litauen: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

LuxemburgLuxemburg

Luxemburg gilt als FSME-frei.1, 5 Berger beschreibt hingegen einen FSME-Fall im Jahr 2015.3 Bisher gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.2, 4

Quellen:
1 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 102
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 220 f.
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 46
4 Auswärtiges Amt: Luxemburg: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)
5 Deutsches Grünes Kreuz: FSME, Risikogebiete und die FSME-Impfung (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

MaltaMalta

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Malta nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 231 f.
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 47
3 Auswärtiges Amt: Malta: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

MazedonienMazedonien

In Mazedonien ist die Datenlage unklar.1 Während es laut Berger keine FSME-Fälle gibt,2 gehen die Experten vom Centrum für Reisemedizin von einem FSME-Vorkommen im Land aus.1 Das Auswärtige Amt gibt keine FSME-Impfempfehlung.3 Im „CRM Handbuch Reisemedizin“ wird eine FSME-Impfung empfohlen, wenn ein Zeckenkontakt möglich ist.1

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 240
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 46
3 Auswärtiges Amt: Mazedonien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

Moldau (Moldawien)Moldau (Moldawien)

In Moldau ist die Datenlage unklar.1 Experten gehen davon aus, dass das FSME-Virus aufgrund der geografischen Lage des Landes dort existiert.1 Laut Krappitz wurde das Virus in der Vergangenheit bereits nachgewiesen.2 Die Experten vom Centrum für Reisemedizin vermuten ebenso, dass der FSME-Erreger im Land vorkommt. Bisher wurden jedoch offiziell keine FSME-Fälle gemeldet.1, 3
Das Auswärtige Amt hält bei Aufenthalten im Freien die Impfung für sinnvoll.5 Im „CRM Handbuch Reisemedizin“ wird sie Reisenden allgemein empfohlen, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.4

Quellen:
1 Erber W, Vuković Janković T: TBE in Moldova. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 208
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 244
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 47
4 Auswärtiges Amt: Moldau: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

MonacoMonaco

Laut aktueller Datenlage konnte das FSME-Virus in Monaco bislang nicht nachgewiesen werden.1 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 2

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 108 (entspricht der Empfehlung für Frankreich)
2 Auswärtiges Amt: Monaco: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

MontenegroMontenegro

In Montenegro ist die Datenlage unklar.1 Das Auswärtige Amt geht allerdings von einem FSME-Vorkommen aus und empfiehlt, sich wegen der FSME-Impfung mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.2 Auch die Experten vom Centrum für Reisemedizin vermuten ein Vorkommen und empfehlen die Impfung bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.1

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 246 f.
2 Auswärtiges Amt: Montenegro: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

NiederlandeNiederlande

In den Niederlanden ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus tritt eher vereinzelt auf. Früher galt das Land als FSME-frei.5 Die FSME-Erreger sind hier noch nicht lange zu finden.1 Bei Blutuntersuchungen von Rehen und anderem Wild konnten im Jahr 2010 erstmals Viren nachgewiesen werden.1 Die ersten beiden Erkrankungsfälle, die auf eine Ansteckung in den Niederlanden zurückgehen, gab es 2016.1 Die Patienten erkrankten in den Provinzen Overijssel und Utrecht im Landesinneren.1, 3 Laut den reisemedizinischen Experten des Centrums für Reisemedizin gibt es für 2016 einen bestätigten Fall.2 Weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin gibt es eine FSME-Impfempfehlung. 2, 4

Quellen:
1 Hoornweg T, Reimerink J: TBE in the Netherlands. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 209-212
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 263 f.
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 48
4 Auswärtiges Amt: Niederlande: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)
5 Deutsches Grünes Kreuz: FSME, Risikogebiete und die FSME-Impfung (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

NorwegenNorwegen

In Norwegen ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet.1 Das Auftreten von FSME in Norwegen konnte auf dreifache Weise nachgewiesen worden. Es wurden mit FSME infizierte Zecken gefunden. Das Virus wurde bei Blutuntersuchungen von Wirtstieren wie Hunden und Rehen nachgewiesen. Letztlich gibt auch die Anzahl von Menschen, die sich in Norwegen mit dem FSME-Virus infizierten, Aufschluss über das Vorkommen.1
Die gemeldeten FSME-Fälle konzentrieren sich auf die südöstlichen Küstenregionen des Landes.1 Betroffen sind alle Regionen südlich von Oslo – von Buskerud über Telemark, Aust-Agder bis Vest-Agder.1 In den Jahren 2010 bis 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen sechs und 14 Erkrankungsfällen.1 Bei Berger gibt es vergleichbare Zahlen.3
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.4 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen sie für die Agdar-Provinzen in Südnorwegen bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Paulsen K M et al.: TBE in Norway. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 213-217
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 271
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 48 ff.
4 Auswärtiges Amt: Norwegen: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

ÖsterreichÖsterreich

In Österreich ist die Datenlage klar.4 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet.1 Neben der Übertragung der Erreger durch Zeckenstiche gibt es auch FSME-Fälle durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie Milch und Milchprodukten von infizierten Tieren.4 Im ganzen Land wurden mit FSME infizierte Zecken gefunden.1
Zuletzt hat es eine Verschiebung von Erkrankungsfällen in alpine Regionen des Landes gegeben.1 Insgesamt gibt es in allen neun Bundesländern gemeldete FSME-Fälle.1 Als Hochrisikogebiete bezeichnet Krappitz Gebiete an der Donau zwischen Passau und Linz, aber auch Gebiete in der Wachau, bei St. Pölten sowie in und um Wien.2 Die Experten des Centrums für Reisemedizin gehen ebenfalls von einem weitverbreiteten FSME-Vorkommen aus.3 In den Jahren 2010 bis 2014 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 52 und 113 Erkrankungsfällen.2 Bei Berger gibt es vergleichbare Zahlen.3 Bis in die 1980er-Jahre waren die Zahlen der Erkrankten wesentlich höher und konnten nur durch gute Durchimpfungsraten reduziert werden.1
Das Auswärtige Amt empfiehlt die FSME-Impfung.5 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Stiasny K et al.: TBE in Austria. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 128 ff.
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 105
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 220 f.
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 13-16
5 Auswärtiges Amt: Österreich: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

PolenPolen

In Polen ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet.1
Aus allen Woiwodschaften (polnischer Verwaltungsbezirk), mit Ausnahme von Lebus ganz im Westen an der Grenze zu Deutschland, wurden FSME-Fälle gemeldet.1 70 Prozent dieser Fälle kommen aus nur zwei Regionen – der Woiwodschaft Podlachien sowie der Woiwodschaft Ermland-Masuren.1, 2 Beide Regionen befinden sich ganz im Nordosten des Landes an den Grenzen zu Russland, Litauen und Weißrussland.2 Laut dem „CRM Handbuch Reisemedizin“ sowie Berger besteht zudem ein höheres Risiko rund um die Stadt Gdansk in der Woiwodschaft Pommern sowie in der Woiwodschaft Opole.3, 4 In den Jahren 2010 bis 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 149 und 294 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt je nach Reisebedingungen und der gewählten Route die FSME-Impfung.5 Die Experten des Centrums für Reisemedizin empfehlen sie für Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Pancer K, Gut W: TBE in Poland. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 218-224
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 105
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 220 f.
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 50-54
5 Auswärtiges Amt: Polen: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

PortugalPortugal

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Portugal nicht nachgewiesen werden.3 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 2

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 290
2 Auswärtiges Amt: Portugal: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)
3 Deutsches Grünes Kreuz: FSME, Risikogebiete und die FSME-Impfung (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

RumänienRumänien

In Rumänien ist die Datenlage unklar.2 Das FSME-Virus scheint eher vereinzelt aufzutreten.2 Experten vermuten einen stetigen Anstieg von FSME-Gebieten.1 Gleichzeitig gilt das Virus hier als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1
Als FSME-Risikogebiete gelten der Kreis Tulcea ganz im Osten am Schwarzen Meer sowie alle Kreise im Zentrum der Republik, die auf dem Gebiet der ehemaligen Region Transsilvanien/Siebenbürgen liegen.1, 3 Zudem sind die Karpaten und auch die Transsilvanischen Alpen betroffen.1, 3 In den Jahren 2008 bis 2011 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen drei und acht Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren werden für die Jahre 2012 bis 2015 geringere Erkrankungszahlen genannt: zwischen null und drei Fällen pro Jahr.3
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Erber W, Vuković Janković T: TBE in Romania. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 225 f.
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 220 f.
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 54 f.
4 Auswärtiges Amt: Rumänien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

RusslandRussland

In Russland ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist im Land weit verbreitet.2 Und gilt als endemisch, also örtlich begrenzt auftretend.1 Russland ist das Land mit den weltweit meisten FSME-Fällen.2 Betroffen sind alle Regionen von Ost nach West.2 Ein hohes FSME-Risiko besteht dabei in Regionen, die im bewaldeten FSME-Gürtel in Sibirien, dem Ural und Fernost liegen.2 15 russische Gebiete haben dort ein hohes FSME-Risiko.1 Dazu gehören Udmurtien und Perm im europäischen Teil des Landes. Weitere 14 Gebiete haben ein moderates Risiko, davon liegen sechs Regionen – Karelien, Kirow, Wologda, Kostroma, Archangelsk und Nowgorod – auf dem europäischen Kontinent.1 23 weitere russische Gebiete haben ein geringes FSME-Risiko.1 Laut dem „CRM Handbuch Reisemedizin“ gibt es in der Region rund um Moskau ebenfalls ein geringes Risiko.3 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 1.978 und 3.533 Erkrankungsfällen.1 Andere Autoren berichten von etwas höheren jährlichen Zahlen zwischen 2.000 und 4.000 Fällen.4 Die Dunkelziffer wird jedoch noch wesentlich höher eingeschätzt. Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.5 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Zlobin V I: TBE in Russia. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 227-235
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 105 f.
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 296 ff.
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 55-61
5 Auswärtiges Amt: Russland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

San MarinoSan Marino

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in San Marino nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 173 f. (entspricht der Empfehlung für Italien)
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 62
3 Auswärtiges Amt: San Marino: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

SchwedenSchweden

In Schweden ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus kommt lokal begrenzt im Süden des Landes vor.1 Es gilt als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1
Betroffen sind die Gebiete rund um die Seen Vänern und Vättern im Landesinneren, aber auch östliche Regionen – von Kalmar über Stockholm bis nach Uppsala.1 Weitere lokale Vorkommen gibt es in der Küstenregion rund um Göteborg (Västra Götalands län) bis zur norwegischen Grenze und im Süden in der Region Skåne län (Schonen).1 Die Autoren des „CRM Handbuchs Reisemedizin“ gehen zudem von einem niedrigen FSME-Risiko in den weiteren Landesteilen aus.3 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 174 und 287 Erkrankungsfällen.1 Im Vergleich zu den Jahren zuvor hat sich dabei die Zahl der Erkrankungen erhöht.2 Bei anderen Autoren gibt es höhere Zahlen mit bis zu 350 jährlichen Erkrankungsfällen.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung abhängig von Reisebedingungen und -zeit für Menschen, die an die Ostküste in den Großraum Stockholm reisen und die dort mit Zecken in Kontakt kommen könnten.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Lundkvist A: TBE in Sweden. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 260-266
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 106
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 307
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 67 ff.
5 Auswärtiges Amt: Schweden: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

SchweizSchweiz

In der Schweiz ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus tritt lokal begrenzt auf.1 Es gilt als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1
In der Schweiz wurden die meisten FSME-Fälle aus dem Nordosten gemeldet, zuletzt gab es aber auch Fälle in westlichen Regionen und im Kanton Wallis.1 Im „CRM Handbuch Reisemedizin“ wird eine Einschränkung der FSME-Gebiete auf Regionen unterhalb von 1.000 Metern angegeben.2 Insgesamt gibt es FSME-Risikogebiete in folgenden Kantonen: Aargau, Bern, Freiburg, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Uri, Waadt, Wallis und Zürich.1 Die meisten FSME-Fälle wurden aus dem Kanton Thurgau gemeldet.3 In den Jahren 2010 bis 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 96 und 202 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.3
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Posfay-Barbe K M: TBE in Switzerland. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 267-271
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 308
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 70 ff.
4 Auswärtiges Amt: Schweiz: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

SerbienSerbien

In Serbien ist die Datenlage unklar.3 Das FSME-Virus kommt eher vereinzelt vor.2 Es wurde bei Blutuntersuchungen verschiedener Tierarten – Hunden, Pferden, Wildschweinen, Rindern und Rehen – nachgewiesen.1
Als Gebiet mit FSME-Vorkommen gilt die Region westlich von Belgrad,4 vor allem das dortige Donaubecken.3 Aber auch in anderen Landesteilen gibt es FSME-Herde.3 2012 und 2015 wurden jeweils vier FSME-Fälle gemeldet.1
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.5 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Petrović V et al.: TBE in Serbia. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 234-239
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 106
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 311 f.
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 62 f.
5 Auswärtiges Amt: Serbien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

SlowakeiSlowakei

In der Slowakei ist die Datenlage klar.3 Das FSME-Virus ist über das ganze Land verteilt und gilt dort als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1 Zuletzt gab es in der Slowakei einen Anstieg von gemeldeten FSME-Fällen.1 Zudem kommt es immer wieder zu FSME-Fällen durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie Milch oder Milchprodukten von infizierten Tieren.1
Es gilt ein landesweites FSME-Risiko,3 wobei die meisten gemeldeten FSME-Fälle aus der Verwaltungseinheit Okres žilina stammen.1 Aber auch Gebiete in den Westkarpaten und dem Donaubecken, die Regionen um die Städte Bratislava im Westen sowie Komárno und Levice im Südwesten des Landes gelten mittlerweile als Gebiete mit hohem Risiko.3 In den Jahren 2010 bis 2015 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 88 und 174 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt bei geplanten Reisen in Lagen unterhalb von 500 Metern, sich wegen der FSME-Impfungen mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.5 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Kerlik J: TBE in Slovakia. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 240-249
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 106
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 319
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 64 f.
5 Auswärtiges Amt: Slowakei: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

SlowenienSlowenien

In Slowenien ist die Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist weit verbreitet und gilt als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1 Zudem gibt es immer wieder FSME-Fälle durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln, wie Milch oder Milchprodukten von infizierten Tieren.1
Insgesamt kommt das FSME-Virus in allen Landesteilen von Slowenien vor, allerdings gibt es Regionen im Norden und in der Mitte des Landes, die stärker betroffen sind: Viele FSME-Fälle gibt es vor allem in der Gemeinde Škofja Loka, die in der Region Gorenjska liegt, und in der Gemeinde Maribor, die in der Region Podravska liegt.1 Die Experten des Centrums für Reisemedizin nennen auch noch das Gebiet zwischen Save und Drau als Region mit vielen FSME-Fällen.4 Bei Krappitz und Berger kommen noch die Hauptstadt Ljubljana sowie die Regionen rund um die Städte Celje, Kranj, Tržič, Ribnica und Kočevje hinzu.2, 3 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 62 und 309 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.4
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.5 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Simonović Z, Vuković Janković T: TBE in Slovenia. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 250-256
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 106 f.
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 320
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 65 ff.
5 Auswärtiges Amt: Slowenien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

SpanienSpanien

Laut aktueller Datenlage konnte bislang das FSME-Virus in Spanien nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 324 f.
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 67
3 Auswärtiges Amt: Spanien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

TschechienTschechien

In Tschechien ist die FSME-Datenlage klar.1 Das FSME-Virus ist weit verbreitet und gilt als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1 Zuletzt hat sich das Virus in zuvor FSME-freie Regionen ausgebreitet – unter anderem in höher gelegene Landesteile.1, 3 Regionen mit besonders vielen FSME-Fällen sind Reichenberg und Pardubitz im Norden, Karlsbad im Westen, Südböhmen, Hochland und Südmähren im Süden, Zlin im Südosten, aber auch Olmütz im Nordosten sowie Mittelböhmen und die Hauptstadt Prag im Landesinneren.1 Laut Berger gab es zuletzt auch mehr FSME-Fälle in der Region Pilsen.3 In den Jahren 2010 bis 2016 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 348 und 861 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren gibt es vergleichbare Zahlen.3 Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt, sich wegen der FSME-Impfungen mit einem Reise- oder Tropenmediziner in Kontakt zu setzen.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt die Impfung bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.2

Quellen:
1 Pazdiora P: TBE in the Czech Republic. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 147-150
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 367
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 23 ff.
4 Auswärtiges Amt: Tschechien: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

TürkeiTürkei

Die Türkei galt lange Zeit als FSME-frei.1 Zuletzt gab es jedoch Nachweise des Virus.2 Laut Berger kamen die Infektionsmeldungen aus der Schwarzmeerregion.3 Allerdings gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.2, 4

Quellen:
1 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 106
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 369
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 72
4 Auswärtiges Amt: Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

UkraineUkraine

In der Ukraine ist die Datenlage eher unklar.2, 3 Im Norden des Landes ist das FSME-Virus weit verbreitet.1 FSME-Herde gibt es in der Ukraine vor allem in den Oblasten (ukrainische Verwaltungsbezirke) Wolhynien, Riwne im Nordwesten, in den Oblasten Schytomyr und Chernihiv sowie der Hauptstadt Kiew im Norden. Aber auch in den Karpaten im Südwesten konnten die FSME-Erreger nachgewiesen werden.1 Gleiches gilt auch für die Halbinsel Krim sowie das Oblast Odessa im Osten.1 In den Jahren 2002 bis 2010 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen null und 28 Erkrankungsfällen.1 Die Dunkelziffer wird wesentlich höher eingeschätzt.1, 2
Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden die FSME-Impfung.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.4

Quellen:
1 Erber W, Vuković Janković T: TBE in Ukraine. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 272 ff.
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 107
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 375
4 Auswärtiges Amt: Ukraine: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

UngarnUngarn

In Ungarn ist die Datenlage klar.2 Das FSME-Virus ist weit verbreitet.1 Nach hohen Erkrankungszahlen in der Vergangenheit haben sich die jährlich gemeldeten FSME-Fälle auch dank guter Impfraten deutlich reduziert.1, 3
Das Komitat (ungarische Verwaltungseinheit) Zala im Westen ist besonders von FSME betroffen, aber auch die Komitate Vas, Veszprém, Györ-Moson-Sopron, Somogy, Baranya und Nógrád sowie Heves im Norden.1 Berger und die Experten des Centrums für Reisemedizin heben die Regionen westlich der Donau sowie die Balaton-Region hervor.2, 3 In den Jahren 2000 bis 2008 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen 54 und 114 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren werden maximal 75 Erkrankungen pro Jahr angegeben, zuletzt waren es sogar stets unter 50.3
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Lakos A: TBE in Hungary. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 175-180
2 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 376
3 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 34 ff.
4 Auswärtiges Amt: Ungarn: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

VatikanstadtVatikanstadt

Laut aktueller Datenlage konnte das FSME-Virus in der Vatikanstadt bislang nicht nachgewiesen werden. Dementsprechend gibt es vom Auswärtigen Amt keine FSME-Impfempfehlung.1

Quelle:
1 Auswärtiges Amt: Vatikanstadt: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.11.2018)

 

 

WeißrusslandWeißrussland

In Weißrussland ist die Datenlage unklar.2 Das FSME-Virus ist weit verbreitet und gilt als endemisch, also dauerhaft heimisch auftretend.1
In allen Regionen gibt es ein FSME-Vorkommen.1 Vor allem die Bezirke Breszkaja Woblasz im Südwesten und Hrodsenskaja Woblasz im Westen sind stark betroffen.1, 3 In den Jahren 2002 bis 2010 schwankten die jährlichen Zahlen zwischen null und 108 Erkrankungsfällen.1 Bei anderen Autoren liegen die Zahlen in den Jahren 2002 bis 2012 bei 20 bis 120 Fällen pro Jahr.3 Die Dunkelziffer wird jedoch wesentlich höher geschätzt.1
Das Auswärtige Amt empfiehlt eine FSME-Impfung für Reisende bei Langzeitaufenthalt und bei möglichem Zeckenkontakt.4 Das „CRM Handbuch Reisemedizin“ empfiehlt sie bei Reisen allgemein, aber auch bei geplanten Aktivitäten mit möglichem Zeckenkontakt.3

Quellen:
1 Erber W, Vuković Janković T: TBE in Belarus. In: Dobler G et al.: Tick-Borne Encephalitis (TBE), Global Health Press 2018, 131 ff.
2 Krappitz N: Handbuch Reisemedizinische Gesundheitsberatung – Reiserisiken, Prophylaxe, Geomedizin, Management, Deutscher Ärzte-Verlag 2010, 107
3 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 389
4 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 16 f.
5 Auswärtiges Amt: Weißrussland: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)

 

ZypernZypern

Laut aktueller Datenlage konnte das FSME-Virus auf Zypern bislang nicht nachgewiesen werden.2 Dementsprechend gibt es weder vom Auswärtigen Amt noch von reisemedizinischen Beratungsstellen wie dem Centrum für Reisemedizin eine FSME-Impfempfehlung.1, 3

Quellen:
1 Jelinek T: CRM Handbuch Reisemedizin 2018, Thieme-Verlag 2017, 392
2 Berger S: Tick-Borne Encephalitis: Global Status, Gideon 2018, 22
3 Auswärtiges Amt: Zypern: Reise- und Sicherheitshinweise (letzter Zugriff: 30.10.2018)