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Die Zecke

Zecken gibt es auf der ganzen Welt.
Die Zecke ist ein so genannter Parasit.

Ein Parasit ernährt sich von einem anderen Lebe·wesen.
Dafür hält sich der Parasit auf dem anderen Lebe·wesen auf.

Wie geht also die Zecke vor?
Zecken ernähren sich von Blut.
Dieses Blut saugen die Zecken von Tieren.
Dieses Blut saugen die Zecken aber auch von Menschen.
Die Zecken saugen aber nur sehr kleine Mengen Blut.
Diese Mengen Blut fehlen uns nicht.
Aber die Zecke macht uns leider andere Probleme.
Beim Blutsaugen kann die Zecke Krankheits·erreger übertragen.

Krankheits·erreger sind winzig kleine Lebewesen.
Das können zum Beispiel Viren oder Bakterien sein.
Diese winzig kleinen Lebewesen können dann im Körper eine Krankheit auslösen.

Deshalb ist die Zecke für Menschen und Tiere gefährlich.

Viele Menschen glauben: "Zecken fallen von den Bäumen."
Aber das stimmt nicht.
Zecken leben im Gras oder in Sträuchern.
Von dort kommen die Zecken dann auf die Haut.

Was ist die Zecke für ein Tier?

Zecken sind Spinnen·tiere.
Das heißt: Zecken sind mit den Spinnen verwandt.
Zum Beispiel haben Zecken auch 8 Beine wie alle Spinnen.
Zecken passen sich leicht an ihre Umwelt an.
Die Zecke ist ein so genannter Parasit.

Ein Parasit ernährt sich von einem anderen Lebe·wesen.
Dafür hält sich der Parasit auf dem anderen Lebe·wesen auf.

Wie geht also die Zecke vor?
Zecken ernähren sich von Blut.
Dieses Blut saugen die Zecken von Tieren.
Dieses Blut saugen die Zecken aber auch von Menschen.
Ein anderer bekannter Blut·sauger ist zum Beispiel die Stech·mücke.

Warum saugen Zecken Blut?

Die Zecke braucht mehr Blut als zum Beispiel die Stech·mücke.
Manchmal trinken Zecken das Blut sogar über 2 Wochen lang.
Erst dann verlassen die Zecken ihr Opfer.

Wie können Zecken so lange an Menschen und Tieren saugen?
Zecken suchen sich am Körper eine geeignete Stelle für den Stich.
Zum Beispiel unter dem Arm in der Achsel·höhle.
Eine andere geeignete Stelle findet die Zecke zwischen den Beinen im Schritt.
An diesen Stellen kann sich die Zecke gut festhalten.
Und: Das Opfer erreicht die Stellen selbst sehr schlecht.
So können die Opfer die Zecke auch nicht so leicht beim Kratzen entfernen.

Welche Zecken gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es vor allem eine Zecken·art.
Diese Zeckenart heißt der Gemeine Holzbock.
Der Gemeine Holzbock gehört zu den Schild·zecken.
Der Gemeine Holzbock kann Krankheits·erreger in sich tragen.
Diese Krankheits·erreger kann der Gemeine Holzbock auch auf Menschen und Tiere übertragen.
Deshalb kann ein Stich vom Gemeinen Holzbock für uns sehr gefährlich sein.

Wie übertragen Zecken Krankheits·erreger auf Menschen und Tiere?
Die Zecke überträgt die Krankheits·erreger mit ihrem Stich.

Daher ist eines besonders wichtig:
Sorgen Sie richtig vor.
Zum Beispiel mit einer FSME-Impfung.

Welche Krankheits·erreger überträgt die Zecke?

Zecken können Krankheits·erreger in sich tragen.
Diese Krankheits·erreger übertragen Zecken dann auf den Menschen.
Deshalb kann ein Zecken·stich sehr gefährlich sein.
Sorgen Sie also unbedingt richtig vor!

Die gefährlichsten Krankheiten sind:
die Krankheit FSME
die Krankheit Borreliose

Wie sieht der Körper der Zecke aus?

Am Kopf der Zecke ist ihr Stech·apparat.
Damit sticht die Zecke ihr Opfer und saugt Blut.
An den vordersten Beinen hat die Zecke kräftige Klauen.
Mit diesen Klauen hält sich die Zecke an ihrem Opfer fest.
Etwas weiter hinten am Bauch hat die Zecke ihre Geschlechts·teile.
An den hintersten Beinen hat die Zecke eine kleine Öffnung.
Mit dieser Öffnung atmet die Zecke.

Der Stech·apparat von einer Zecke.

Wie sticht die Zecke?

Der Stech·apparat von einer Zecke ist perfekt ausgestattet:
Es gibt scharfe Mund·werk·zeuge.
Diese Mund·werk·zeuge arbeiten wie kleine Messer.
Damit ritzt die Zecke die Haut von ihren Opfern auf.
In diesen Riss steckt die Zecke dann ihren Stachel.
Die Stich·stelle füllt sich mit Blut.
Die Zecke saugt das Blut immer wieder ab.

Wie verankert sich die Zecke in der Haut?

Die Zecke hat einen Stachel.
Dieser Stachel hat viele kleine Haken.
Mit diesen Haken hält sich die Zecke an ihrem Opfer fest.
Das heißt: Die Zecke verankert diese kleinen Haken in der Haut.
Manche Zecken·arten haben einen kürzeren Stachel.
Auch diese Zecken·arten wollen sich gut an der Haut festhalten.
Deswegen geben diese Zecken·arten nach dem Stich eine Art Kleb·stoff ab.
So klebt sich die Zecke direkt an die Haut.

Die Zecke hat sich mit Blut voll gesaugt.
Nun ist die Zecke viel schwerer als zuvor.
Ist die Zecke satt?
Dann verlässt die Zecke ihr Opfer und fällt einfach ab.

Wie groß werden Zecken?

Die Zecke nimmt viel Blut auf.
Das Blut gelangt dabei direkt in ihren Darm.
Der Darm von einer Zecke ist sehr dehnbar.
Die Zecke kann also immer mehr Blut aufnehmen.
Die Zecke wird dabei immer dicker.
Die Zecke wiegt dann viel mehr als vor dem Stich.

Wie lange leben Zecken?

Die Zecke hat von ihrem Opfer Blut gesaugt.
Von diesem Blut kann die Zecke sehr lange leben.
Experten haben Zecken im Labor beobachtet.
Im Labor haben Zecken nach einmal Blut·saugen 10 Jahre lang überlebt.
In diesen 10 Jahren haben die Zecken kein neues Blut mehr gesaugt.
Im Wald und auf der Wiese leben Zecken nicht ganz so lange.
Der Gemeine Holzbock wird zum Beispiel 3 bis 5 Jahre alt.