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Gärtnern in der Großstadt? Urban Gardening macht’s möglich!

Mit Urban Gardening erlebt der Schrebergarten eine Renaissance. Alles, was man dafür braucht, sind eine kleine Anbaufläche, Freude am Gärtnern und ein wenig Kreativität. Denn viele Kräuter, Gemüse- und Obstsorten lassen sich auch auf dem Balkon, der Dachterrasse oder in einem Gemeinschaftsgarten im Innenhof ziehen. Doch Vorsicht! Zecken fühlen sich auch in städtischen Grünflächen pudelwohl. Die kleinen Spinnentiere können gefährliche Krankheitserreger wie FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Viren und Borreliose-Bakterien übertragen. Zeckenvorsorge sollte daher für jeden selbstverständlich sein, der sich gerne im Grünen aufhält.

Beim Gärtnern sollte man nicht nur an das richtige Werkzeug, sondern auch an Zeckenvorsorge denken.

Der perfekte Einstieg ins städtische Gartenglück

Es gibt einige Pflanzensorten, die besonders leicht anzubauen sind. Dazu gehören vor allem Kräuter, da sie wenig Pflege benötigen. Fast alle heimischen Gartenkräuter, wie z. B. Schnittlauch, Petersilie oder Dill, lassen sich ohne großen Aufwand in Töpfen vor dem Fenster ziehen. Ähnlich unkompliziert ist der Anbau von Salat. Regelmäßig gegossen, wachsen junge Salatpflanzen verschiedenster Sorten auch ohne viel Platz sehr schnell. Damit Erdbeeren, Tomaten und Co. schön gedeihen, bedarf es hingegen etwas mehr Planung. Denn die meisten Gemüse- und Obstsorten benötigen viel Sonne sowie Wasser und sind windempfindlich. Der ideale Pflanzplatz für Gemüse und Obst sind daher der überdachte Balkon und die sonnige Terrasse. Aber keine Bange! Wer keinen Außenbereich zur Verfügung hat, kann mittels hängender Töpfe, Pflanzentreppen oder stapelbarer Topfmodule das Gartenglück auch in den eigenen vier Wänden genießen. In zahlreichen Großstädten gibt es zudem Gemeinschafts- oder öffentliche Stadtgärten, die nur drauf warten, von begeisterten Naturliebhabern gehegt und gepflegt zu werden.

Zeckenschutz für Hobbygärtner

Wer die Zeit beim Gärtnern unbeschwert genießen möchte, sollte an die richtige Zeckenvorsorge denken. Denn die kleinen Blutsauger können gefährliche Krankheitserreger wie Borreliose-Bakterien und FSME-Viren übertragen. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, die nicht mit Medikamenten heilbar ist und sogar lebensbedrohlich sein kann. Durch Impfen kann man sich vor einer FSME-Erkrankung schützen. Besser ist es jedoch, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Um den Blutsaugern den Zugang zur Haut zu erschweren, sollte man bei der Gartenarbeit lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Darüber hinaus kann ein Anti-Insektenspray, mit einem Wirkstoff gegen Zecken, die kleinen Parasiten für einige Stunden auf Abstand halten. Nach jedem Aufenthalt im Grünen sollte der Körper immer gründlich nach Zecken abgesucht werden.