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Mikroabenteuer – raus aus dem Alltag, rein in die Natur

Eine Hütte im Wald bauen, unter freiem Himmel schlafen oder den höchsten Gipfel der Stadt erklimmen? Klingt verrückt, ist es aber gar nicht. Denn dieser neue Trend heißt Mikroabenteuer: kleine Fluchten aus dem Alltag, die nicht länger als ein paar Tage dauern, aber perfekt sind, um leere Akkus wieder aufzuladen. Meistens heißt es hierbei: Ab ins Grüne! Und das, egal zu welcher Jahreszeit, denn frische Luft tut immer gut. Wer klein anfangen will, kann einfach mal ein paar Haltestellen früher aus der Bahn oder dem Bus aussteigen und zu Fuß den Nachhauseweg erkunden. Oder bis zur Endstation sitzen bleiben und von dort den Weg zurück suchen. So entdeckt man ganz neue Ecken, die man sonst vielleicht nie gesehen hätte. Wenn es dabei durchs Grüne geht, sollte man aber immer auch an Zeckenvorsorge denken. Denn abseits gepflasterter Wege können die kleinen Blutsauger im hohen Gras und in Büschen auf ihren nächsten Wirt lauern und sich dabei von Spaziergängern abstreifen lassen.

Mikroabenteuer sind perfekt, um dem Alltag für kurze Zeit zu entfliehen.
(© Olha - stock.adobe.com)

Kopf aus, Natur an!

Eine Nacht unter freiem Himmel, das haben die meisten wahrscheinlich als Kinder zuletzt gemacht. Dabei ist Sternegucken auch als Erwachsener spannend. Auch wer keinen Garten hat, muss nicht darauf verzichten. Auf dem Balkon lassen sich Schlafsack und Isomatte genauso gut ausbreiten. Um müde Knochen nach so einer Nacht wieder munter zu machen, hilft Bewegung. Mit dem Rad einfach einmal 10 Kilometer weit wegfahren, ganz ohne vorher den Weg bei Google Maps zu checken. Ganz egal wohin, Hauptsache, raus und Neues entdecken. Wer mehr Nervenkitzel möchte, meldet sich für eine Rafting-Tour, einen Paragliding-Flug oder einen Fallschirmsprung an – Erlebnisse, die man sicher nie vergessen wird.

Zeckenvorsorge nicht vergessen!

Wer sich im Grünen aufhält, wird schnell zum Ziel von Zecken. Die Blutsauger können gefährliche Krankheitserreger wie FSME-Viren und Borreliose-Bakterien übertragen. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Sie ist nicht mit Medikamenten heilbar und kann lebensbedrohlich sein. Durch Impfen kann man sich vor FSME schützen. Um sich gar nicht erst stechen zu lassen, sollten lange Kleidung und festes Schuhwerk getragen werden. Darüber hinaus kann Anti-Insektenspray mit einem Wirkstoff gegen Zecken helfen, die Parasiten für ein paar Stunden auf Abstand zu halten. Nach jedem Aufenthalt im Grünen sollte der Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden.