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Mit dem Mountainbike über Stock und Stein – Natur pur!

Mit dem Rad die Berge erklimmen oder durch beschauliche Täler rollen – für viele Radsport-Fans gibt es nicht Schöneres, als die Natur zu entdecken und zu genießen. Doch aufgepasst: Im Grünen treiben auch Zecken ihr Unwesen. Die kleinen Blutsauger können gefährliche Krankheitserreger wie FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Viren und Borrelien übertragen. Daher sollten Vorsorgemaßnahmen für jeden selbstverständlich sein, der gerne in der Natur unterwegs ist.

Im Grünen sind auch Radsportler nicht vor Zecken sicher.

In der Natur sind nicht nur Radfahrer, sondern auch Zecken unterwegs. Die kleinen Parasiten lauern überall in Deutschland und lassen sich z. B. beim Vorbeifahren an langen Gräsern oder bei Pausen im Gras abstreifen und können zum Beispiel FSME-Viren auf den Menschen übertragen.

Radfahrer, aufgepasst! Zeckenvorsorge nicht vergessen!

FSME ist eine Entzündung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems, ausgelöst durch FSME-Viren. Die Erkrankung ist nicht mit Medikamenten heilbar und kann in schweren Fällen sogar tödlich verlaufen. Die richtige Vorsorge, z. B. durch Impfen, ist daher unerlässlich. „Auch für die aktuelle Saison kann man noch einen Schutz aufbauen. Mit einer sogenannten Schnellimmunisierung kann man einen vorläufigen Impfschutz erzeugen. Ein saisonaler Impfschutz lässt sich je nach Impfstoff mit zwei oder drei Impfungen innerhalb weniger Wochen aufbauen“, so Zeckenexperte Prof. (a. D.) Dr. Jochen Süss. Um gar nicht erst gestochen zu werden, trägt man beim Aufenthalt im Grünen möglichst lange, enganliegende Kleidung sowie festes Schuhwerk und sucht den Körper anschließend gründlich ab. Zusätzlich kann das Einsprühen mit Anti-Zeckenspray dazu beitragen, die Parasiten für einige Stunden auf Abstand zu halten.

Perfekt gerüstet aufs Rad: Tipps für Mountainbike-Neulinge

Für den Einstieg braucht es nicht viel. Neben einem Mountainbike sollte man hauptsächlich auf bequeme Sportkleidung achten. Das verhindert Scheuerstellen an den Beinen, und wenn die Kleidung dazu noch relativ eng anliegt, verhindert man auch, dass sie sich in den Speichen der Räder verfängt. Hohe Socken schützen die Knöchel zudem vor Aufschürfungen, z. B. durch die Pedale oder die Fahrradkette. Zu jeder Mountainbike-Tour gehört auch ein gut gepackter Rucksack. Hinein gehören genügend Wasser, Snacks, um neue Energie zu tanken, ein Erste-Hilfe-Equipment, Sonnen- und Anti-Zeckenschutz und gegebenenfalls eine Karte der Region, die man erkundet. Sollte eine Zecke es tatsächlich geschafft haben zuzustechen, dann lohnt sich auch ein Utensil, um sie aus der Haut zu entfernen, wie z. B. eine Zeckenkarte, Pinzette oder Zeckenzange. Und wie macht man schöne Strecken ausfindig? Allgemein gilt: Man kann sich einfach auf sein Fahrrad schwingen und die nähere Umgebung erkunden oder plant seine Route vorab. Eine Recherche auf Plattformen wie z. B. komoot oder dem Mountainbike-Magazin oder Empfehlungen von Freunden und Bekannten geben Aufschluss darüber, welche Strecken seinem eigenen Fähigkeitsgrad entsprechen und den gewünschten Ausblick liefern. Besonders beliebt für Ausflüge sind zum Beispiel der Schwarzwald, die Region rund um den Chiemsee oder die Alpen. Doch nicht vergessen: Viele beliebte Ausflugs- und Urlaubsregionen in Deutschland liegen in sogenannten FSME-Risikogebieten. Wer die neue Reisefreiheit in Deutschland genießen möchte, sollte daher neben der Corona-Impfung auch an die FSME-Impfung denken.