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Pausen im Grünen sinnvoll nutzen – mit dem richtigen Zeckenschutz

Egal ob wir im Home-Office oder im Büro arbeiten: Pausen sind wichtig! Und die sollte man so gut wie möglich nutzen, um danach wieder gestärkt an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Kaum etwas macht den Kopf dabei so gut frei wie ein bisschen Zeit im Grünen – frische Luft ist bekanntlich nicht nur gut für Leib und Seele, sondern fördert auch den Geist. Das finden jedoch nicht nur wir, auch Zecken tummeln sich gern im Grünen. Und vor denen sollte man sich unbedingt schützen, denn sie können gefährliche Krankheitserreger wie das FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Virus übertragen. Wir geben euch Tipps, wie ihr eure Mittagspause an der frischen Luft am besten gestaltet und euch dabei auch noch vor den kleinen Blutsaugern schützt.

Eine Mittagspause im Grünen lässt uns besonders erholt an den Arbeitsplatz zurückkehren.
(© Farknot Architect - stock.adobe.com)

Eine Mittagspause an der frischen Luft wirkt Wunder

Laut Gesetz hat man bei einem Sechs- bis Neun-Stunden-Tag einen Pausenanspruch von mindestens 30 Minuten – und die sollte man unbedingt nutzen. Eine Pause im Grünen und an der frischen Luft lässt uns besonders gestärkt an den Arbeitsplatz zurückkehren! Wer es gern aktiv mag, nutzt am besten den nahegelegenen Wald oder Park für einen Spaziergang oder sogar eine kurze Joggingrunde. Eine Yogaeinheit im eigenen Garten oder im Park sorgt für die Extraportion Entspannung und beugt zudem Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vor. Wer es in der Mittagspause gern ruhig angehen lässt, schnappt sich am besten eine Decke und schaltet mit einem guten Buch oder einem spannenden Hörspiel ab oder lauscht einfach mal dem Vogelgezwitscher.

Die richtige Zeckenvorsorge beugt bösen Überraschungen vor

Wer sich für eine Mittagspause im Grünen entscheidet, sollte jedoch nicht nur an eine Decke und das Lieblingsbuch denken, sondern auch an die richtige Zeckenvorsorge. Denn die kleinen Spinnentiere können durch ihre Stiche gefährliche Krankheitserreger wie das FSME-Virus übertragen. Zeckenexperte Prof. Dr. Gerhard Dobler erklärt: „FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, ausgelöst durch das FSME-Virus. Sie kann zu schwerwiegenden Folgen wie dauerhaften Lähmungen und Sprechstörungen führen.“ Der Experte empfiehlt deshalb: „Die FSME-Impfung bietet den besten Schutz gegen eine FSME-Erkrankung.“ Um es gar nicht erst zu einem Zeckenstich kommen zu lassen, gibt es zudem weitere Vorsorgemaßnahmen. Lange Kleidung erschwert Zecken den Zugang zur Haut, nach jedem Aufenthalt im Grünen sollte man den Körper gründlich absuchen, und auch Anti-Insektensprays mit einem Wirkstoff gegen Zecken halten die kleinen Blutsauger für ein paar Stunden auf Abstand.