Trotz Zeckengefahr: Nur jeder vierte Deutsche sorgt durch Impfen vor

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung (58 Prozent) schon einmal von einer Zecke gestochen wurde.1 22 Prozent davon sogar schon häufiger als viermal. Doch mehr als ein Viertel der Deutschen (27 Prozent) schützt sich nicht vor Zeckenstichen. Da Zecken gefährliche Krankheitserreger wie das FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Virus oder Borreliose-Bakterien übertragen können, ist die richtige Zeckenvorsorge wichtig. Gegen FSME kann man sich zudem impfen lassen.

Tick Survey Factsheet

Nur jeder vierte Deutsche hat sich schon einmal gegen FSME impfen lassen

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems, die nicht mit Medikamenten heilbar ist. Die Erkrankung kann schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar tödlich verlaufen. 74 Prozent der Befragten haben schon einmal von FSME gehört, und auch von der FSME-Impfung wissen bereits 71 Prozent. Dennoch sorgt nur jeder Vierte (27 Prozent) durch Impfen vor. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt einen FSME-Impfschutz für Menschen in FSME- Risikogebieten, die dort mit Zecken in Berührung kommen können. Allerdings können Zecken das Virus in ganz Deutschland übertragen. Daher sollte jeder, der sich im Grünen aufhält, an Zeckenvorsorge denken.

 

1 Umfragebedingungen: Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von Pfizer Pharma GmbH 2500 Personen zwischen dem 02.04. und dem 08.04.2020 befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 3,5 Prozent.