FSME in Deutschland

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist ein vorwiegend süddeutsches Phänomen. Bedingt durch Klimaveränderungen und zunehmend milde Winter breitet sich das FSME-Risiko allerdings auch Richtung Norddeutschland und in die Höhenlagen aus. So entstehen zunehmend weitere FSME-Risikogebiete, umgangssprachlich einfach FSME-Gebiete.

Hier können Sie überprüfen, ob Sie sich in einem FSME-Gebiet befinden. Die Deklarierung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut, die zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung bei Infektionskrankheiten der Bundesrepublik Deutschland.

Verbreitung der FSME - Google-Maps-Karte

Legende

kartenlegende rot Definierte FSME-Risikogebiete nach Robert Koch-Institut

Kartenlegende gelb Landkreise mit vereinzelt auftretenden FSME-Erkrankungen, die jedoch nicht der Definition für ein FSME-Risikogebiet nach Robert Koch-Institut entsprechen.

Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Epi. Bull. 17/2018
Stand: April 2018

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Bewohnern von Risikogebieten und Personen, die in ein solches reisen und dort dem Kontakt mit Zecken ausgesetzt sein können, eine FSME-Impfung. Für die Bewohner von Risikogebieten werden die Kosten für die FSME-Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.