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Die Krankheit Borreliose

Zecken übertragen nicht nur die Krankheits·erreger der Krankheit FSME.

Krankheits·erreger sind winzig kleine Lebewesen.
Das können zum Beispiel Viren oder Bakterien sein.
Diese winzig kleinen Lebewesen können dann im Körper eine Krankheit auslösen.

Besonders häufig übertragen Zecken auch die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose.
Die Medizin kennt die Krankheit Borreliose schon seit über 100 Jahren.
Bakterien lösen die Krankheit Borreliose aus.
Diese Bakterien befinden sich im Speichel von Zecken.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 10.000 Menschen an Borreliose.

Zecken übertragen auch die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose.

Was passiert bei der Krankheit Borreliose?

Für die Krankheit Borreliose gibt es viele verschiedene Anzeichen.
Deshalb erkennen Ärzte die Krankheit Borreliose nicht immer sofort.
Ein wichtiges Anzeichen ist die so genannte Wander·röte.

Das ist eine Rötung auf der Haut.
Diese Rötung ensteht ein paar Tage bis Wochen nach einem Zecken·stich.
Die Rötung hat die Form von einem Kreis.
Der Kreis verläuft normalerweise rund um den Zecken·stich.
Und: Die Rötung wird immer größer.

Aber nicht bei jedem Patienten entwickelt sich diese Wander·röte.

Patienten mit Borreliose haben auch noch andere Beschwerden.
Zum Beispiel:
- Fieber
- Kopfweh
Patienten mit Borreliose können auch müde und kraftlos sein.

Manchmal erkennen wir die Borreliose zu spät.
Dann treten folgende Beschwerden auf:
- starke Schmerzen
- Probleme mit dem Herz
- Entzündung des Gehirns
- Lähmungen im Gesicht
- entzündete Gelenke

Wie stecken Sie sich mit Borreliose-Bakterien an?

In Deutschland übertragen Zecken am häufigsten die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose.

Zecken sind die einzigen Überträger für die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose.
Das heißt:
Der Mensch erkrankt nur durch einen Zecken·stich an Borreliose-Bakterien .
Menschen mit Borreliose können andere Menschen nicht anstecken!
Die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose überträgt die Zecke erst nach vielen Stunden.
Die Zecke muss also länger an ihrem Opfer haften und Blut saugen.

Daher ist folgendes wichtig:
Entfernen Sie die Zecke so schnell wie möglich.

Eine Impfung gegen die Krankheit Borreliose gibt es leider noch nicht.

Zecken gibt es an vielen Orten auf der Welt.
An allen diesen Orten findet man auch die Krankheit Borreliose.
Unterschiedliche Arten von Zecken können die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose übertragen.
In Europa überträgt vor allem eine Zecken·art die Krankheits·erreger der Krankheit Borreliose: der Gemeine Holzbock.

Zecken können Borreliose-Bakterien auch öfter auf den Menschen übertragen.
Ein Mensch kann sogar zur selben Zeit öfter an Borreliose erkranken.

Die Experten vom Robert Koch-Institut sagen:
Jeder 3. Zecken·stich kann die Kranheits·erreger der Krankheit Borreliose übertragen.

Wann ist die Ansteckung besonders wahrscheinlich?
Wenn die Zecke besonders lang an ihrem Opfer saugen kann.

So erkennt der Arzt die Krankheit Borreliose

Der Arzt erkennt die Borreliose besonders leicht an der so genannten Wander·röte.

Das ist eine Rötung auf der Haut.
Diese Rötung ensteht ein paar Tage bis Wochen nach einem Zecken·stich.
Die Rötung hat die Form von einem Kreis.
Der Kreis verläuft normalerweise rund um den Zecken·stich.
Und: Die Rötung wird immer größer.

Manchmal erscheint die Wander·röte erst nach über 3 Wochen.
Daher ist eines ganz wichtig:
Sie müssen den Zecken·stich über längere Zeit beobachten.

Der Arzt hat die Krankheit Borreliose festgestellt?
Dann gibt Ihnen der Arzt Antibiotika.
Diese Medizin hilft sehr gut bei Borreliose.

Die Wander·röte hat sich bei Ihnen nicht gezeigt?
Oder die Wander·röte ist bereits auf der Haut verschwunden?
Dann erkennt der Arzt die Krankheit Borreliose nur schwer.
Manche Patienten erinnern sich auch gar nicht mehr an den Zecken·stich.
Der Arzt muss daher genau schauen:
- Welche Beschwerden hat mein Patient?
- Hat sich die Haut verändert?
- Gibt es Schmerzen in den Gelenken?
- Kommt es zu Lähmungen im Gesicht?

Der Arzt kann sich auch im Labor das Blut genauer anschauen.
Dann kann der Arzt die Borreliose als Krankheit ausschließen.

So behandelt der Arzt die Krankheit Borreliose

Der Arzt hat die Krankheit Borreliose früh erkannt?
Dann kann der Arzt den Patienten heilen.
Der Arzt gibt dem Patienten dann Antibiotika.
Diese Medizin hilft sehr gut bei Borreliose.

Der Arzt hat die Krankheit Borreliose erst später erkannt?
Auch dann gibt der Arzt dem Patienten Antibiotika.
Der Patient bekommt diese Antibiotika über mehrere Wochen.
Der Arzt gibt die Antibiotika als Infusion.
Das heißt: Der Arzt gibt die Antibiotika über eine Nadel direkt in das Blut.

So schützen Sie sich vor Borreliose

Sie sind gerne in der Natur unterwegs?
Dann tragen Sie Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen.
Noch ein Tipp:
Ziehen Sie Ihre Socken über die Hose.

Sie möchten sich vor den Krankheits·erregern der Krankheit Borreliose gut schützen?
Dann sollten Sie Zecken·stiche am besten vermeiden.

Suchen Sie daher Ihren Körper nach einem Spaziergang im Freien gut ab.
Entfernen Sie die Zecken so schnell wie möglich.
Zecken haften an manchen Teilen von Ihrem Körper besonders gern.
Zum Beispiel auf Brust und Bauch.
Suchen Sie trotzdem immer den ganzen Körper ab.
Denn der Zecken·stich schmerzt nicht.
Daher spüren Sie den Zecken·stich auch nicht.

Wichtig!
Antibiotika sollten Sie nur bei einem Verdacht auf Borreliose nehmen!
Eine Impfung gegen die Krankheit Borreliose gibt es noch nicht.