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Was kostet die Zeckenimpfung?

Wer seinen Arzt nach einer Zeckenimpfung fragt, wird eine Impfung gegen FSME bekommen. FSME bedeutet Frühsommer-Meningoenzephalitis. Das FSME-Virus kann durch einen Zeckenstich übertragen werden und eine Hirnhautentzündung auslösen. Was eine Zeckenschutzimpfung, wie die FSME-Impfung umgangssprachlich auch genannt wird, kostet und ob die FSME-Impfung eine Kassenleistung ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Die Kosten für eine FSME-Impfung hängen von vielen Faktoren ab.

Ist die FSME-Impfung eine Kassenleistung?

Die Kosten für die FSME-Impfung sind nicht für jeden Versicherten eine Kassenleistung. Wertet die Krankenkasse die FSME-Impfung als Schutzimpfung, übernimmt sie in der Regel die vollen Kosten für Menschen, die in FSME-Risikogebieten leben oder für deren Beruf eine FSME-Impfung empfohlen wird, beispielsweise bei Forstarbeitern. Die Ständige Impfkommission empfiehlt aber auch Menschen, die innerhalb Deutschlands in ein FSME-Risikogebiet reisen und dort mit Zecken in Kontakt kommen könnten, die FSME-Impfung. In diesem Fall trägt die Kasse die Kosten. Bei Reisen ins Ausland kann es sein, dass die FSME-Impfung von der Krankenkasse als Reiseimpfung eingestuft wird und nur ein Teil der Kosten für die FSME-Impfung übernommen wird – durch Rückerstattung der Impfkosten oder einen pauschalen Zuschuss für Reiseimpfungen. In Einzelfällen kann es passieren, dass die Kosten für die Zeckenimpfung, also FSME-Impfung, privat getragen werden müssen. Wie genau die FSME-Impfung (Zeckenschutzimpfung) als Kassenleistung geregelt ist, können Sie in dieser Auflistung aller Krankenkassen des Centrums für Reisemedizin (CRM) nachlesen.

Wann sollte ich die Kosten für eine Zeckenschutzimpfung einplanen?

Wer in einem FSME-Risikogebiet lebt oder in eines reisen möchte, sollte sich rechtzeitig über die Zeckenimpfung und die Kosten informieren. Denn FSME-Risikogebiete gibt es auch außerhalb Deutschlands. Der beste Zeitpunkt für eine FSME-Impfung sind die kühleren Monate, grundsätzlich lässt sich aber eine Grundimmunisierung gegen FSME zu jedem beliebigen Zeitpunkt beginnen. Prof. Dr. Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT) warnt zudem: „Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Wer sich durch einen Zeckenstich mit dem Virus infiziert und eine FSME bekommt, den kostet diese Viruserkrankung in jedem Fall sehr viel Zeit und in schweren Fällen auch sein Leben. Deshalb sind Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche allgemein so wichtig.“ Neben langer Kleidung und festem Schuhwerk können Antizeckensprays den Blutsaugern den Zugang zur Haut erschweren. Wer draußen unterwegs war, sollte sich danach gründlich am ganzen Körper nach Zecken absuchen. Die FSME-Impfung kann zudem dazu beitragen, das Risiko einer FSME-Virusinfektion nach einem Zeckenstich zu verringern.