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Jetzt noch gegen FSME impfen

Prognosen über die Zeckensaison sind naturgemäß schwierig: Ob es 2015 viele oder wenige Zecken oder FSME-Erkrankungen geben wird, ist von verschiedenen Faktoren, zum Beispiel den Wetterverhältnissen, abhängig und kann heute niemand vorhersagen. Sicher ist aber: Mit den Zecken wird auch das Thema Zeckenschutz wieder akut. Wer noch nicht vor FSME geschützt ist, kann sich jetzt noch impfen lassen.

Eine FSME-Impfung ist das ganze Jahr über möglich. Der beste Zeitpunkt ist allerdings im Winter, wenn Zecken kaum oder gar nicht aktiv sind.

Ein Blick in den Impfpass verrät, ob der Schutz gegen FSME vollständig und aktuell ist. Für die sogenannte Grundimmunisierung sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte nach spätestens einem Jahr.  Nach abgeschlossener Grundimmunisierung wird die FSME-Impfung alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt – je nach Alter und Impfstoff.

Rechtzeitig fit für die Saison

Eine FSME-Impfung ist das ganze Jahr über möglich. Der beste Zeitpunkt ist allerdings im Winter, wenn Zecken kaum oder gar nicht aktiv sind. Wer im Winter startet, ist für die anstehende Zeckensaison optimal geschützt. Für Kurzentschlossene, die zum Beispiel unmittelbar vor einer Reise in ein FSME-Risikogebiet stehen, gibt es eine spezielle Schnellimmunisierung, die ausreichend Schutz für die anstehende Saison verleiht. Nähere Auskünfte dazu gibt der Arzt.

Kosten werden meist übernommen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die FSME-Impfung allen, die sich in einem FSME-Risikogebiet aufhalten und dort mit Zecken in Kontakt kommen können. In Deutschland sind hauptsächlich Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen und das südöstliche Thüringen betroffen. Zudem gibt es einzelne Risikogebiete in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, und seit 2014 auch in Sachsen.

Geimpft wird beim Haus- oder Kinderarzt. Die Impfung ist in der Regel gut verträglich – sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern. Für Menschen, die in Risikogebieten leben, werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch Reisende, die zum Beispiel Urlaub in einem Risikogebiet machen,  haben eine gute Chance auf Übernahme der Kosten. Hier empfiehlt sich, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen.

Gegen Borreliose gibt es in Deutschland derzeit keinen zugelassenen Impfstoff. Bei einem Aufenthalt im Freien empfiehlt sich daher lange, geschlossene Kleidung. Ein regelmäßiges und gründliches Absuchen des Körpers nach Zecken und das schnelle Entfernen der Tiere reduzieren das Borreliose-Risiko zusätzlich.