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Zecken

Das Tierreich beeindruckt immer wieder mit seinen faszinierenden und skurrilen Lebewesen, die ganz schön was auf dem Kasten haben. Aber wer hätte gedacht, dass auch Zecken dazugehören?

Zecken

Am 22. September ist astronomischer Herbstbeginn und endlich gibt es wieder frisches Bastelmaterial: Von bunten Blättern, Bucheckern, Eicheln bis hin zu Kastanien – die Natur bietet vieles, womit Eltern und Kinder gemeinsam kreativ werden können.

Zecken

Trekking – also Wandern über mehrere Tage hinweg, ohne feste Unterkünfte und meist fernab der Zivilisation – erfordert eine gute Vorbereitung. Dazu gehört auch, gegen Zecken vorzusorgen, da die kleinen Parasiten der Gesundheit ganz schön zu schaffen machen können.

FSME

Angler verbringen viel Zeit in der Natur. Ein Zeckenstich kann da schnell passieren. Vorsorge gegen Zecken zu treffen ist wichtig, denn die Blutsauger können viele Krankheitserreger übertragen, darunter auch das Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Virus.

Zecken

Für alle, die sich in der Stadt vor Zecken in Sicherheit gewähnt haben, kommt nun eine schlechte Nachricht: Die Parasiten sind auch in innerstädtischen Grünflächen wie Parks und Gärten vorzufinden. Aber – und das ist die gute Nachricht – gegen Zecken kann man vorsorgen.

Vorsorge

Draußen bei Wind und Wetter zu trainieren und den eigenen Schweinehund zu überwinden, härtet ab. Doch auch gestählte Adonis-Körper sind vor Zecken nicht gefeit – ganz im Gegenteil: Während des Zirkeltrainings auf Grünflächen können die ambitionierten Sportler schnell zur Beute von Zecken werden.

FSME

Von A wie Alpen, über M wie Montenegro, bis hin zu Z wie Zakopane, Polen – die Möglichkeiten für den Sommerurlaub sind vielfältig. Aber ganz egal wo die Reise in diesem Jahr hingeht, bei der Urlaubsplanung sollte auch an die eigene Gesundheit gedacht werden.

FSME-Impfung

Die Zeckenimpfung heißt medizinisch korrekt eigentlich FSME-Impfung. Sie soll der Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, vorbeugen, deren Erreger durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen werden können.

FSME-Impfung

Endlich werden die Tage wieder spürbar länger. Gerade Mütter freuen sich, wenn sich der Nachwuchs auch wieder im Hellen austoben kann. Doch nicht nur den lieben Kleinen machen Wetter und kühle Temperaturen wenig aus. Auch Zecken können jetzt schon aktiv sein.

FSME-Impfung

Es ist eine Frage, die sich die wenigsten stellen, wenn sie draußen unterwegs sind. Deshalb überrascht sie viele, die damit konfrontiert werden: Zecken – was tun?

Zeckenimpfung

Wer in der Forstwirtschaft arbeitet, zieht sich häufiger mal einen Zeckenstich zu. Um schwere Spätfolgen durch eine unbemerkte FSME-Infektion zu vermeiden, kann eine Zeckenimpfung hilfreich sein.

Vorsorge

Es ist Hochsommer, die Sonne brennt auf der Haut und lockt die Menschen in Massen an Deutschlands Badeseen. Doch auch Zecken im Gras erfreuen sich am kühlen Nass.

Zecken

Wer gerne wandert, sollte auch Zecken entfernen können. Denn die kleinen Spinnentiere können beim Stechen viele Krankheitserreger übertragen.

FSME-Impfung

Der alljährliche Sommerurlaub steht vor der Tür. Aber aufgepasst, denn auch in der Ferne gibt es Zecken!

FSME

Wenn Zecken stechen, kann das schwere gesundheitliche Folgen haben, zum Beispiel durch die Übertragung des FSME-Virus. Aber wie genau gelangt dieser eigentlich von der Zecke in den menschlichen Körper?

Zeckenschutz

Ich packe meinen Koffer und nehme mit … Obwohl die Urlaubssaison noch etwas hin ist, nutzen Reisefreunde das Frühjahr, um nach günstigen Angeboten Ausschau zu halten und den Sommerurlaub fix einzutüten.

Zecken auf Reisen

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Vorsorge

Ob Sonne tanken, baden und faulenzen oder Wald und Wiesen genießen und aktiv wandern: Der Urlaub ist meist der persönliche Höhepunkt in der Jahresplanung, und entsprechend groß ist die Vorfreude. Um die schönste Zeit des Jahres unbeschwert genießen zu können, sollte vorausschauend geplant und auch an die Gesundheit gedacht werden – von der Reiseapotheke über möglicherweise erforderliche Reiseimpfungen bis hin zum Schutz vor Zecken. Denn Zecken, unter anderem Überträger von Borreliose-Bakterien und dem FSME-Virus, gibt es nicht nur in Deutschland.

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Bei der Urlaubsplanung mit der Familie sollte einiges bedacht werden – auch das Thema Gesundheit.

FSME: in Europa weit verbreitet

Das FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Virus, das unter anderem zu dauerhaften Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen oder Atemschwäche führen kann, ist in Europa weit verbreitet. Zu denbetroffenen Ländern zählen unter anderem Schweden, die Schweiz, Österreich, Estland, Finnland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, die Ukraine und Ungarn. Neuerdings werden auch in Asien FSME-Fälle gemeldet. In Deutschland ist FSME hingegen ein vorwiegend süddeutsches Phänomen.

 Schutz vor Zecken: gut gerüstet in den Urlaub

Für viele Urlauber gehört Sport im Freien während der erholsamen Tagen dazu. Anschließend sollte der Körper nach Zecken abgesucht werden.

Bei einer Reise in eines der betroffenen Risikogebiete, muss man dennoch nicht verzagen. Denn die richtige Vorsorge kann einen dabei unterstützen, sich den kleinen Parasiten und seine gefährlichen Mitbringsel vom Leib zu halten. Festes Schuhwerk und geschlossene Kleidung erschweren es der Zecke, direkt an ihrem vermeintlichen Opfer anzudocken. Insektenabweisende Mittel, die auf Haut und Kleidung aufgesprüht werden, können den Schutz vor den Spinnentieren zusätzlich erhöhen. Mit heller Kleidung, die das Auffinden der Zecken erleichtert, sowie dem Absuchen des eigenen Körpers nach einem Ausflug in die Natur bleibt der ungebetene Gast in der Regel nicht unerkannt und kann entfernt werden. Neben den genannten Vorbeugemaßnahmen kann zudem eine FSME-Impfung davor schützen, sich bei einem Zeckenstich mit FSME zu infizieren.

Kleiner Pikser, große Wirkung

Die FSME-Impfung bekommt man in der Regel beim Haus- oder Kinderarzt. Am besten startet man mit der Grundimmunisierung bereits im Winter, da zu dieser Zeit die Zeckengefahr am geringsten ist und man im darauf folgenden Frühjahr bereits einen guten Schutz besitzt. Grundsätzlich lässt sich aber eine Grundimmunisierung gegen FSME zu jedem beliebigen Zeitpunkt beginnen. Für einen mehrjährigen Impfs chutz vor FSME sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte – je nach Impfstoff – nach 5 bzw. 9 bis 12 Monaten. Danach ist eine erste Auffrischung nach 3 Jahren, anschließend je nach Alter und Impfstoff alle 3 bis 5 Jahre nötig, um den Impfschutz aufrechtzuerhalten. 

 

Der beste Zeitpunkt für die Grundimmunisierung bei FSME ist im Winter, aber auch kurzfristig kann ein FSME-Schutz aufgebaut werden.

Doch auch kurzfristig kann ein Impfschutz gegen FSME aufgebaut werden – hier kann der Arzt beraten. Die meisten deutschen Krankenkassen übernehmen zudem auch die Kosten für die Impfung bei Reisen in (ausländische) FSME-Risikogebiete. Eine Übersicht hierüber gibt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Und mit der richtigen Vorsorge steht der ungebremsten Urlaubsvorfreude nichts mehr im Weg.

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Ab welchem Alter empfiehlt sich die FSME-Impfung bei Kindern?

FSME-Impfung

Die FSME-Impfung, umgangssprachlich auch Zeckenimpfung, ist nicht für Babys, aber für Kleinkinder ab einem Jahr verfügbar. Sie wird nach dem gleichen Schema durchgeführt wie die FSME-Impfung für Erwachsene. Kinder bewegen sich von Natur aus im Jagdrevier der Zecke und haben deshalb häufiger Zeckenstiche. Zecken können jedoch verschiedene Krankheitserreger übertragen. So können Eltern vorsorgen:

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Eine abgeschlossene Grundimmunisierung bietet laut dem Robert Koch-Institut einen hohen Impfschutz gegen FSME.

Zeckenschutz bei (Klein-)Kindern

Zecken sind im heimischen Garten genauso anzutreffen wie in städtischen Parks oder auf großen Wiesenflächen. Das Risiko, von einer Zecke gestochen zu werden, ist bei Kindern relativ hoch, da sie besonders viel draußen sind und sich mitten im Jagdrevier der Zecke bewegen. Denn diese wartet in hohen Gräsern oder Büschen sowie im Unterholz in einer Höhe von bis zu 1,50 Meter auf einen Wirt. Zum Vergleich: In der Regel erreichen Kinder mit neun oder zehn Jahren 1,50 Meter Körperhöhe. Eine Studie des Karolinska-Institutes in Stockholm legt nahe, dass Kinder sich häufiger mit FSME-Viren infizieren als bislang angenommen:

  • Von 3635 Blutuntersuchungen aus den Jahren 2003–2008 wiesen 27 Prozent Antikörper gegen FSME-Viren auf – rund ein Fünftel der Blutproben stammte von Betroffenen bis 16 Jahre
  • Die meisten Kinder lebten in bekannten FSME-Risikogebieten oder waren dort zu Besuch und konnten sich in 70 Prozent der Fälle an einen Zeckenstich erinnern
  • Unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Unwohlsein, erhöhte Temperatur sowie Kopfweh waren bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen
  • Anzeichen für eine Frühsommer-Meningoenzephalitis wie Nackensteifigkeit und Taubheitsgefühl waren bei Kindern und Erwachsenen vergleichbar häufig
  • Ein Verlauf in zwei Phasen war bei Kindern im Vorschulalter seltener als bei älteren Kindern und Erwachsenen
  • Die Dauer eines Krankenhausaufenthalts war bei Kindern kürzer als bei Erwachsenen
  • Fazit: Da FSME in der Kindheit oft nur vage Symptome verursacht, wird die Diagnose oft klinisch nicht gestellt
  • Die unterschiedliche Schwere der Krankheitsbilder lässt darauf schließen, dass das kindliche Immunsystem unterschiedlich auf die FSME-Erreger reagiert
  • Die FSME-Impfung für Kinder kann dazu beitragen, das Risiko einer FSME-Infektion nach einem Zeckenstich zu verringern

Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche bei Babys, Kleinkindern und Kindern

Zwar haben Kinder eine gute Chance, bei einer FSME mit einem blauen Auge davonzukommen: Die FSME verläuft bei Kindern in der Regel milder und führt seltener zu bleibenden Schäden. Aufgrund der relativ milden und unspezifischen Symptome wird eine FSME bei Kindern aber häufig nicht erkannt. Diese Vorsorgemaßnahmen tragen dazu bei, die Gefahr durch Zeckenstiche bei Babys, Kleinkindern und Kindern zu verringern:

  • möglichst lange, helle, enge Kleidung anziehen, um Zecken den Zugang zur Haut zu erschweren und Zecken besser entdecken zu können
  • Hosensaum in die Socken stecken, auf festes Schuhwerk achten oder Gummistiefel tragen
  • Anti-Zecken-Spray auf freie Haut und Kleidung auftragen – viele Mittel haben eine Wirkdauer von einigen Stunden, die Sprays sollten daher regelmäßig aufgetragen werden
  • Eltern sollten sich angewöhnen, ihren Nachwuchs nach einem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abzusuchen. Bei Kindern finden sich Zecken besonders häufig am Kopf, im Nacken oder Haaransatz
  • Vor einem anstehenden Urlaub, einem Wandertag oder einer Klassenfahrt in ein Risikogebiet sollte man sich beim Hausarzt über die FSME-Impfung für Kinder informieren

FSME-Impfung bei Kindern – wie oft?

Der Aufbau der Grundimmunisierung ist bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Es bedarf mehrerer Impfungen in einem vorgeschriebenen Abstand. Danach wird regelmäßig aufgefrischt. Die FSME-Impfung ist eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission für Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet leben oder dorthin reisen.

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FSME-Impfung

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FSME-Impfung

Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es keine ursächliche Behandlung. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen. Die FSME-Impfung bietet daher eine gute Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung nach einem Zeckenstich zu verringern. In regelmäßigen Abständen muss die FSME-Impfung für Kinder und Erwachsene aufgefrischt werden. Dabei ist der FSME-Impfstoff in der Regel gut verträglich.

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Die Gesundheitsbehörden empfehlen allen Personen, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder Urlaub machen und sich in der Natur aufhalten, eine Impfung gegen die FSME.

Was ist die FSME-Impfung?

Als zusätzliche Maßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung in der Folge eines Zeckenstichs zu reduzieren, gibt es die Impfung gegen FSME. Sie ist also keine Impfung gegen Zecken oder Zeckenbisse – Vorsicht, Zecken stechen und beißen nicht! Sondern sie kann eine Vorsorgemaßnahme gegen einen der vielen Krankheitserreger sein, die Zecken übertragen können.

Gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es keine ursächliche Behandlung. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen.

Bei einer FSME-Impfung, die fälschlicherweise auch Zeckenimpfung oder Zeckenschutzimpfung genannt wird, werden abgetötete FSME-Viren in den Körper injiziert. Die FSME-Viren können keinen Schaden im Körper anrichten. Das Immunsystem produziert daraufhin spezielle Abwehrstoffe (Antikörper), die in der Lage sind, bestimmte Oberflächenproteine (v. a. Glykoprotein E) des FSME-Virus zu erkennen und sie an sich zu binden. Sollten nach einer vollständig durchgeführten FSME-Impfung durch einen Zeckenstich erneut FSME-Viren in den Körper gelangen, erkennt das Immunsystem mit Hilfe der Antikörper diese Eindringlinge und zerstört sie. Man spricht in diesem Fall von der aktiven FSME-Impfung, da der Körper selbst die Abwehrstoffe produziert, die zur Bekämpfung der Viren notwendig sind.

Bei einer FSME-Impfung werden abgetötete FSME-Viren in den Körper injiziert.

Wohin wird gegen FSME geimpft?

FSME wird in der Regel in den seitlichen Oberarm geimpft. Bei Kindern, deren Muskelmasse am Arm noch nicht ausreicht, werden in der Regel Impfungen in den Oberschenkel – solange sie noch nicht laufen können – vorgezogen. Impfungen in den Po gibt es nicht mehr, da die Gefahr einer Nerv-Verletzung zu groß ist.

STIKO-Empfehlung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die in FSME-Risikogebieten Zecken ausgesetzt sind. Etwa weil sie dort leben oder sich kurzfristig dort aufhalten, zum Beispiel im Urlaub. Zudem sollten sich Personen impfen lassen, die durch FSME beruflich gefährdet sind, etwa Laborpersonal, sowie in den Risikogebieten zum Beispiel Forstarbeiter und Landwirtschaftsarbeiter. Außerdem empfiehlt die STIKO die Impfung bei Aufenthalten in Risikogebieten außerhalb Deutschlands. Informationen zur FSME-Impfung gibt es auch beim Robert Koch-Institut (RKI).

Personen, die in Risikogebieten wohnen oder Aufenthalte und Reisen in FSME-Gebiete in Deutschland planen, haben bei den gesetzlichen Krankenkassen einen Anspruch auf eine Impfung gegen FSME. Die meisten deutschen Krankenkassen übernehmen zudem auch die Kosten für die Impfung bei Reisen in ausländische FSME-Risikogebiete. Eine Übersicht hierüber gibt das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Wann sollte man sich gegen FSME impfen lassen?

Die FSME-Impfung bekommt man in der Regel beim Haus- oder Kinderarzt. Am besten lässt man sich bereits im Winter impfen, da zu dieser Zeit die Zeckengefahr am geringsten ist und man so für das folgende Frühjahr vorsorgt. Grundsätzlich lässt sich aber eine Grundimmunisierung gegen FSME zu jedem beliebigen Zeitpunkt beginnen.

FSME-Impfschema

Für einen mehrjährigen Impfschutz vor FSME sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte – je nach FSME-Impfstoff – nach 5 oder 9 bis 12 Monaten. Danach ist eine erste FSME-Auffrischung nach 3 Jahren, anschließend je nach Alter und Impfstoff alle 3 bis 5 Jahre nötig, um bestmöglich vorgesorgt zu haben. Doch auch kurzfristig kann noch ein Impfschutz gegen FSME aufgebaut werden – hier kann der Arzt beraten.

Ab welchem Alter kann man gegen FSME impfen?

Kinder ab einem Jahr können gegen FSME geimpft werden. Das Impfschema läuft bei Kindern genauso ab wie bei Erwachsenen.

Welche Nebenwirkungen hat die FSME Impfung?

Moderne FSME-Impfstoffe für Kinder und Erwachsene wurden millionenfach in ganz Europa verabreicht und werden von allen Altersgruppen in der Regel gut vertragen.

Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln, dazu gehören auch die FSME-Impfstoffe. Sie werden unter höchsten Sicherheits- und Hygienestandards hergestellt und unterliegen einer ständigen Kontrolle. Moderne FSME-Impfstoffe für Kinder und Erwachsene wurden millionenfach in ganz Europa verabreicht. Die FSME-Impfung ist für Erwachsene und Kinder in der Regel gut verträglich.

Was kostet die FSME-Impfung?

Was man als Privatperson für die FSME-Impfung zahlen muss, ist sehr unterschiedlich. So spielt es eine Rolle, ob die Impfung als Kassenleistung gezählt wird oder nicht. Dies ist zum Beispiel der Fall für Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen. Unter Umständen kann man aber auch einen Zuschuss im Fall einer Reiseimpfung erhalten. Eine Anfrage bei der Krankenkasse kann hier lohnen.

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FSME-Impfung

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FSME-Impfung

Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es keine ursächliche Behandlung. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen. Daher beschränkt sich die Therapie auf die Linderung der FSME-Symptome, wie z. B. Schmerzen und Fieber. Auch das frühe Entfernen von Zecken bietet keinen Schutz: FSME-Viren sitzen in den Speicheldrüsen der Zecke und werden daher sofort übertragen, wenn die Zecke zusticht. Den einzig zuverlässigen Schutz kann neben der richtigen Kleidung, dem Einsprühen mit Repellents und dem gründlichen Absuchen der Haut nach Zecken eine FSME Impfung bieten.

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Die Gesundheitsbehörden empfehlen allen Personen, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder Urlaub machen und sich in der Natur aufhalten, eine Impfung gegen die FSME

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die in FSME-Risikogebieten Zecken ausgesetzt sind. Entweder, weil sie dort leben oder sich kurzfristig dort aufhalten, zum Beispiel im Urlaub. Zudem sollten sich Personen impfen lassen, die durch FSME beruflich gefährdet sind, etwa Laborpersonal, sowie in den Risikogebieten zum Beispiel Forstarbeiter und Landwirtschaftsarbeiter. Außerdem empfiehlt die STIKO die Impfung bei Aufenthalten in Risikogebieten außerhalb Deutschlands.

Personen, die in Risikogebieten wohnen oder Aufenthalte und Reisen in FSME-Gebiete in Deutschland planen, haben bei den gesetzlichen Krankenkassen einen Anspruch auf eine Impfung gegen FSME. Die meisten deutschen Krankenkassen übernehmen zudem auch die Kosten für die Impfung bei Reisen in ausländische FSME-Risikogebiete. Eine Übersicht hierüber gibt das Centrum für Reisemedizin (CRM).

Die FSME Impfung

Gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es keine ursächliche Behandlung. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen.

Bei einer FSME Impfung werden abgetötete FSME-Viren in den Körper injiziert. Das Immunsystem produziert daraufhin spezielle Abwehrstoffe (Antikörper), die in der Lage sind, bestimmte Oberflächenproteine (v. a. Glycoprotein E) des FSME-Virus zu erkennen und sie an sich zu binden.
Sollten nach einer vollständig durchgeführten FSME Impfung durch einen Zeckenstich erneut FSME-Viren in den Körper gelangen, erkennt das Immunsystem mit Hilfe der Antikörper diese Eindringlinge und zerstört sie. Die FSME-Viren können keinen Schaden im Körper anrichten.
Man spricht in diesem Fall von der aktiven FSME Impfung, da der Körper selbst die Abwehrstoffe produziert, die zur Bekämpfung der Viren notwendig sind.

Wie wird die FSME Impfung durchgeführt?

Die FSME Impfung bekommt man in der Regel beim Haus- oder Kinderarzt. Am besten lässt man sich bereits im Winter impfen, da zu dieser Zeit die Zeckengefahr am geringsten ist und man im darauf folgenden Frühjahr bereits einen guten Schutz besitzt. Grundsätzlich lässt sich aber eine Grundimmunisierung gegen FSME zu jedem beliebigen Zeitpunkt beginnen.

Bei einer FSME-Impfung werden abgetötete FSME-Viren in den Körper injiziert.

Für einen mehrjährigen Impfschutz vor FSME sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte – je nach Impfstoff – nach 5 oder 9 bis 12 Monaten. Danach ist eine erste Auffrischung nach 3 Jahren, anschließend je nach Alter und Impfstoff alle 3 bis 5 Jahre nötig, um einen sicheren Schutz aufrechtzuerhalten. Doch auch kurzfristig kann noch ein Impfschutz gegen FSME aufgebaut werden – hier kann der Arzt beraten.

Welche Nebenwirkungen hat die FSME Impfung?

Moderne FSME-Impfstoffe für Kinder und Erwachsene wurden millionenfach in ganz Europa geimpft und werden von allen Altersgruppen gut vertragen.

Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln. Sie werden unter höchsten Sicherheits- und Hygienestandards hergestellt und unterliegen einer ständigen Kontrolle. Moderne FSME-Impfstoffe für Kinder und Erwachsene wurden millionenfach in ganz Europa geimpft und werden von allen Altersgruppen gut vertragen. Die FSME Impfung ist für Erwachsene und Kinder in der Regel gut verträglich.

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